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Dienstag, 25. Februar 2020

Sonntag, 1. März um 10 Uhr Die Briggehocker am Heiligen Nepomuk

Sonntag, 1. März um 10 Uhr
Die Briggehocker am Heiligen Nepomuk - Führung um Reisen rum

Die Brücke in Reisen war bis ins 19. Jahrhundert zwischen Birkenau und Fürth die einzige Möglichkeit im Tal, wo Kutschen und Fuhrwerke bequem  die Weschnitz queren konnten. Ab dort verlief die Vorgängerstraße der B38 nach Norden rechts an den Ortschaften Mörlenbach und Rimbach vorbei.

Auf dieser Seite befand sich auch der Ortskern von Reisen mit seinen Fachwerk- und Sandsteinhäusern, wie ein detaillierter Ortsplan aus dem Jahr 1745 dokumentiert.

Der Geopark-Vor-Ort-Begleiter Georg Frohna erläutert bei seinem Ortsrundgang  durch Reisen am Sonntag, 1. März um 10 Uhr scheinbar Widersprüchliches und Besonderheiten in der Reisener Ortsgeschichte. Die Gemarkung war jahrhundertelang Territorium der Kurpfalz und hat heute noch in seinem Wappen die weiß-blauen Rauten der Wittelsbacher.

Georg Frohna führt seine Gäste zu interessanten Punkten und informiert in Wort und Bild über verschiedene Themen wie Lärmlöcher, Oase der Stille, den vergessenen Eulerhof und Ursachen der unterschiedlichen Baustile im Ort.

Die Führung dauert ca. 2 Stunden und endet wieder am Bahnhof Reisen.




Termin: Sonntag, 1. März um 10 Uhr
Anmeldung: Georg Frohna, Telefon 06201-33017 oder gvo-weschnitztal@gmx.de
Ort Reisen, Bahnhof
Teilnahmebetrag 5 Euro pro Person, Kinder bis 12 Jahre frei

Veranstalter
Geopark-Vor-Ort-Team Weschnitztal


Sonntag, 8. Dezember 2019

Freitag, 13. Dezember um 19 Uhr Feldgeschworene und Landmesser im Weschnitztal – Hintergründe zu den Gemarkungen im Weschnitztal - Bild-Vortrag mit Georg Frohna



Freitag, 13. Dezember um 19 Uhr

Feldgeschworene und Landmesser im Weschnitztal – Hintergründe zu den Gemarkungen im Weschnitztal - Bild-Vortrag mit Georg Frohna

Die Initialzündung für die Besiedelung des Weschnitztals geht auf Karl den Großen zurück. Er schenkte im Jahr 795 dem Kloster Lorsch die Waldmark Heppenheim, etwa vergleichbar mit dem heutigen Kreis Bergstraße.
Bis in das Jahr 1012 gab es die Waldmark Heppenheim. Danach begann durch den Machtverfall des Klosters Lorsch eine beispiellose Zerstückelung der Territorialgrenzen. Im Hochmittelalter war auf engstem Raum ein politischer Flickenteppich. Hauptkontrahenten waren die Erzbischöfe von Kurmainz und die Fürsten der Kurpfalz ebenso die Grafen zu Erbach und die Freiherren von Wambolt-Umstadt. Die Grenzlinien wurden mit Grenzsteinen genau markiert.
Adlige und Wohlhabende, die es sich leisten konnte, ließen mächtige Grenzsteine aufstellen, die mit dem ihremFreitag, 13. Dezember um 19 Uhr
Feldgeschworene und Landmesser im Weschnitztal – Hintergründe zu den Gemarkungen im Weschnitztal - Bild-Vortrag mit Georg Frohna
Die Initialzündung für die Besiedelung des Weschnitztals geht auf Karl den Großen zurück. Er schenkte im Jahr 795 dem Kloster Lorsch die Waldmark Heppenheim, etwa vergleichbar mit dem heutigen Kreis Bergstraße.
Bis in das Jahr 1012 gab es die Waldmark Heppenheim. Danach begann durch den Machtverfall des Klosters Lorsch eine beispiellose Zerstückelung der Territorialgrenzen. Im Hochmittelalter war auf engstem Raum ein politischer Flickenteppich. Hauptkontrahenten waren die Erzbischöfe von Kurmainz und die Fürsten der Kurpfalz ebenso die Grafen zu Erbach und die Freiherren von Wambolt-Umstadt. Die Grenzlinien wurden mit Grenzsteinen genau markiert.
Adlige und Wohlhabende, die es sich leisten konnte, ließen mächtige Grenzsteine aufstellen, die mit dem ihrem Hoheitszeichen den Umfang ihres Besitzes auswiesen. Es durften nur ausgewählte Personen Steine setzen, die angesehen und verschwiegen sein mussten – sogenannte Feldgeschworene. Sie waren festen Regeln unterworfen.
In seinem Vortrag: „Feldgeschworene und Landmesser im Weschnitztal“ lässt der Geopark-Vor-Ortbegleiter Georg Frohna ‑ in der Alten Schule in Bonsweiher am Freitag, 13. Dezember um 19 Uhr ‑ den Wandel der Territorialgrenzen vorbei ziehen. Spannend erzählt er in seinem mit Bildern und Karten bespickten Vortrag, wie sich die Kartographie entwickelte und es möglich war Land horizontalisch auszumessen und Grenzpunkte auf Karten zu vermarken. Diese Aufgabe übernahmen die Landmesser oder Geometer auf sogenannten „Risskarten“.
Die Jahreszahlen auf vielen Grenzsteinen  im Weschnitztal sind nicht identisch mit dem Jahr ihrer Aufstellung, sondern mit dem Jahr ihrer Erfassung und Veröffentlichung auf Karten. Noch heute folgen die aktuellen Gemarkungsgrenzen den alten Steinreihen auf „horizontalischen Risskarten“ und lassen sich im Gelände erkennen.




       ORT  Bonsweiher Alte Schule, Edertalstr. 48 -Eingang von der Rückseite
       Veranstalter Kultur- und Museumsverein Bonsweiher in Kooperation mit dem Geopark-Vor-Ort-Team Weschnitztal
       Weitere Infos: www.gvo-weschnitztal.blogspot.de

Montag, 4. November 2019

Sonntag 10. November um 10 Uhr Über den Saukopf und Hirschkopf

Sonntag 10. November um 10 Uhr
Über den Saukopf und Hirschkopf - Exkursion auf alten Grenzwegen

Entlang der Kammlinie der beiden Berge Saukopf und Hirschkopf verläuft die Landesgrenze zwischen Hessen und Baden, erkenntlich an mächtigen Grenzsteinen mit den Buchstaben GH und GB. Bereits zur Zeit der Kurfürsten und der Großherzogtümer hatten diese Grenzlinien Gültigkeit.
 Der Geopark-Vor-Ort-Begleiter Georg Frohna erläutert unterwegs die Topografie, gibt Hinweise zur Geologie, Geschichte und Botanik mit entsprechendem Anschauungsmaterial. Er führt die Gruppe entlang uralter Höhenwege, den damaligen Fernverbindungen parallel zur Bergstraße. Dort haben die Beteiligten attraktive Weitblicke in die Rheinebene und ins Weschnitztal.
Eine Turmbesteigung auf dem Hirschkopf bietet einen unvergesslichen Rundblick über Weinheim und Umgebung. Die abwechslungsreiche Exkursion dauert zwei bis drei Stunden und führt an markanten Punkten vorbei: Schau-ins-Land Hütte, Abluftturm Saukopftunnel, Hölzerlips-Stein und Beinhaus der Peterskirche.

Anmeldung: Georg Frohna, Telefon 06201-33017 oder gvo-weschnitztal@gmx.de

Ort
Weinheim-Nächstenbach Parkplatz Hirschkopf




Sonntag, 27. Oktober 2019

Sonntag, 3. November um 14 Uhr Streifzug entlang der Hügelgräber auf der Juhöhe

Sonntag, 3. November um 14 Uhr

Streifzug entlang der Hügelgräber auf der Juhöhe -– den Vorfahren auf der Spur
Wie spannend die Frühgeschichte sein kann, erleben die Kultur- und Geschichtsbegeisterten beim „Streifzug entlang der Hügelgräber auf der Juhöhe – den Vorfahren auf der Spur“ am Sonntag, 3. November um 14 Uhr. Sie können eintauchen in die Frühgeschichte der regionalen Besiedlung bei Heppenheim und sich der Lebensweise der Schnurkeramiker annähern.

Die wenig bekannten sechs Hügelgräber liegen am Steinkopf auf der Juhöhe auf der Gemarkung Heppenheim. Die Gräber der Jungsteinzeit befinden sich direkt an Wanderwegen und doch verborgen. Manche Hügel sind nur für ein geübtes Auge zu erkennen.

Bei Ausgrabungen im Jahre 1892, 1903 und 1928 fanden Archäologen vier Hügel vor, die von Steinkränzen umrahmt waren. In den Grabmulden lagen kugelförmige Vorratsgefäße und Becher aus Ton mit Schnurverzierungen, Steinbeile und Messer aus Feuerstein. Die Ausgrabungsfunde der Hügelgräber führen zu den Band- und Schnurkeramiker zurück, die von 2500 bis 1800 vor unserer Zeit lebten.

In dem buntgefärbten Buchenmischwald streift die Geo-Vor-Ort-Begleiterin Brigitta Schilk die Bestattungsstätten und nähert sich bilderreich erzählend der Lebensweise der Hügelgräberleute an. Sie lebten friedlich über eine Epoche von mehreren hundert Jahren und stellten Gefäße mit fast gleichbleibenden Verzierungen her. Die sesshafte Bevölkerung hatte vor 4000 Jahren den Kultursprung von Jägern und Sammlerinnen zu Ackerbäuerinnen und Viehzüchtern vollzogen.




Bitte mit wetterangepasster Kleidung und gutem Schuhwerk. Teilnahme auf eigene Verantwortung.

Anmeldung: Brigitta Schilk, Telefon 06209-7979783 oder gvo-weschnitztal@gmx.de

Ort
Juhöhe, Parkplatz auf der Lee, an der L 3120 bei der Wiese links (von der Juhöhe)

Veranstalter
Geopark-Vor-Ort-Team im Weschnitztal

Weitere Infos: www.gvo-weschnitztal.blogspot.de

 

Freitag, 26. April 2019

Sonntag, 5. Mai um 10 Uhr Wittelsbacher Grenzweg in Hornbach

Sonntag, 5. Mai um 10 Uhr
Kulturhistorische Wanderung: Wittelsbacher Grenzweg in Hornbach

Auf dem Bergrücken zwischen den Birkenauer Ortsteilen Hornbach und Löhrbach existiert ein uralter, naturbelassener Wanderweg mit grandiosen Ausblicken ins Weschnitztal und in die Rheinebene.

In früheren Zeiten diente sein Verlauf als Grenzlinie zwischen den verfeindeten Kurfürstentümern Pfalz und Mainz. Eine gut erhaltene Grenzsteinreihe mit den Abbildungen von Rauten und Rad bezeugt die überregionale historische Bedeutung dieser Höhe. Das Landesdenkmalamt Wiesbaden hat den Grenzweg als Kulturdenkmal ausgewiesen und in die Denkmaltopographie II des Kreises Bergstraße aufgenommen.

Unterwegs erzählt der Geopark-Vor-Ort-Begleiter Georg Frohna neben historischen Fakten auch Anekdoten und Kurzweiliges aus vergangenen Zeiten. Die Wandernden erfahren zudem Wissenswertes von Grenzbäumen, Traufbäumen, Vermessungspunkten und Bergbaugruben an der Wegstrecke. Der Hornbacher Georg Frohna lässt wesentliches aus der Heimatgeschichte und der  heimischen Tier- und Pflanzenwelt einfließen.

Die Wanderung dauert rund drei Stunden und führt teilweise über unebenes und ansteigendes Gelände, daher mit festem Schuhwerk und wetterangepasster Kleidung kommen. Eine Einkehr ist im „Gasthaus Lindenhof“ oder „Café Orchidee“ möglich.

Teilnahmebetrag 5 Euro pro Person, Kinder bis 12 Jahre frei

Anmeldung: Georg Frohna, Telefon 06201-33017 oder gvo-weschnitztal@gmx.de

Ort
Birkenau-Hornbach, Parkplatz an der Mehrzweckhalle

Veranstalter
Geopark-Vor-Ort-Team Weschnitztal


Samstag, 13. April 2019

Sonntag, 14. April um 10 Uhr: Auf vergessenen Pfaden über Götzenstein und Kisselbusch

Sonntag, 14. April um 10 Uhr
Auf vergessenen Pfaden über Götzenstein und Kisselbusch - Wanderung auf historischen Grenzwegen

Ausgangspunkt dieser abwechslungsreichen Wanderung über Kisselbusch und Götzenstein am Sonntag, 14. April um 10 Uhr ist das mittelalterliche Landgasthaus "Lindenhof" im Mörlenbacher Ortsteil Rohrbach. Die Der Geopark-Vor-Ort-Begleiter Georg Frohna führt entlang uralter Grenzwege mit reizvollen Fernblicken ins Weschnitztal und in die Rheinebene.

Götzenstein (520m) und Kisselbusch (500m) sind markante Erhebungen im Vorderen Odenwald, deren Gipfel von überall im Weschnitztal aus zu sehen sind. Im Sattel der beiden Berge befindet sich der Weiler Schnorrenbach, dessen Gehöfte liegen im Quellgebiet des Mumbachs und waren seit dem frühen Mittelalter von großer Bedeutung als Versorgungsstationen. Die Höhenwege ringsum -  Fernstraßen der damaligen Zeit - führten aus dem Neckar- und Weschnitztal nach Erbach und Frankfurt. Noch heute umgibt eine markante Grenzlinie mit Wappensteinen der Kurpfalz und Kurmainz Schorrenbach, dessen Skihang mit Lift dem Weltmeister im Grasskifahren als Trainingsstätte dient. In der Gemarkung befinden sich zudem der älteste Baum Birkenaus und der schönste Barockbildstock im Odenwald mit einer Höhe von 3,12 Meter.

Die reizvolle und anspruchsvolle Wanderung mit Georg Frohna dauert drei Stunden. Angemessene Ausrüstung und ausreichende Kondition wird auf unebenem Gelände vorausgesetzt.



Teilnahmebetrag 5 Euro pro Person, Kinder bis 12 Jahre frei

Anmeldung: Georg Frohna, Telefon 06201-33017 oder gvo-weschnitztal@gmx.de

Ort
Mörlenbach-Rohrbach im Hof der Gaststätte Lindenhof

Veranstalter
Geopark-Vor-Ort-Team Weschnitztal

Weitere Infos: www.gvo-weschnitztal.blogspot.de

Sonntag, 2. September 2018

Sonntag, 9. September 13 Uhr: Ortsführung im Waldhufendorf Zotzenbach


Sonntag, 9. September „Tag des offenen Denkmals“ um 13:00 Uhr
Geisterspuk und rote Teufel - Ortsführung im Waldhufendorf Zotzenbach

Zotzenbach wurde  im Lorscher Kodex erstmals 877 erwähnt und ist über 1140 Jahre alt. Der Ort ist das älteste Waldhufendorf Deutschlands, der nach Vorgaben vom Kloster Lorsch zur Siedlungsform planmäßig in gleichgroßen  Parzellen vom Bach aus über den Hang erschlossen wurde.

Der Geo-Vor-Ort-Begleiter Georg Frohna erzählt am Sonntag, 9. September um 13 Uhr bei der Ortsführung in Zotzenbach dessen lebhafte Geschichte mit Anekdoten gewürzt. Zotzenbach besaß vor der Reformation eine kleine Kapelle in der Ortsmitte, die im 30jährigen Krieg zerstört wurde. Der Großteil der Trümmerteile wurde beim Bau der Rimbacher Kirche verwendet, besser erhaltene Teilstücke als Zierde in bestehende Gebäude eingefügt oder auch als Grenzmarkierung genutzt.

In der Zotzenbacher Gemarkung sind uralte Grenzsteinreihen mit Wappenabbildungen erhalten, da in dem engen Kerbtal drei Adelshäuser ihre Territorien markieren mussten: Zotzenbach war den Grafen zu Erbach untertan , Ober-Mengelbach der Kurpfalz und das Kurfürstentum Mainz hatte die Gadener Höhe in seinem Besitz.

Die Eckpunkte der Ortsführung sind das Heimatmuseum „Rotes Haus“ , das Oldtimermuseum von Walter Steinmann, sowie die neugotische Kirche von 1877. Georg Frohna schneidet weitere Themen wie die Mühlen, das Jahndenkmal, der Sportplatz, das Schulgebäude und Bauernhöfe. Er erklärt die Symbiose von Kirchenbau und „Holzschlegel“, rückt dem schauerlichen Klopfgeist um 1879 auf die Pelle und erläutert, was mit den Roten Teufel auf sich hat, die inmitten der „Odenwaldhölle“ mit Blutgrätschen ihre Gegner zermürbten.



Die Führung dauert zwei Stunden und ist für Einheimische wie auch für Auswärtige geeignet.

Teilnahmebetrag Spende

Anmeldung: Georg Frohna, Telefon 06201-33017 oder gvo-weschnitztal@gmx.de

Ort
Zotzenbach, Rotes Haus

Veranstalter
Geopark-Vor-Ort-Team Weschnitztal

Sonntag, 3. Juni 2018

Sonntag, 10. Juni 10 Uhr: Kulturhistorische Wanderung: Wittelsbacher Grenzweg in Hornbach


Auf dem Bergrücken zwischen den Birkenauer Ortsteilen Hornbach und Löhrbach existiert ein uralter, naturbelassener Wanderweg mit grandiosen Ausblicken ins Weschnitztal und in die Rheinebene.
In früheren Zeiten diente sein Verlauf als Grenzlinie zwischen den verfeindeten Kurfürstentümern Pfalz und Mainz. Eine gut erhaltene Grenzsteinreihe mit den Abbildungen von Rauten und Rad bezeugt die überregionale historische Bedeutung dieser Höhe. Das Landesdenkmalamt Wiesbaden hat den Grenzweg als Kulturdenkmal ausgewiesen und in die Denkmaltopographie II des Kreises Bergstraße aufgenommen. Unterwegs erzählt der Geopark-Vor-Ort-Begleiter Georg Frohna neben historischen Fakten auch Anekdoten und Kurzweiliges aus vergangenen Zeiten. Die Wandernden erfahren zudem Wissenswertes von Grenzbäumen, Traufbäumen, Vermessungspunkten und Bergbaugruben an der Wegstrecke. Der Hornbacher Georg Frohna lässt wesentliches aus der Heimatgeschichte und der  heimischen Tier- und Pflanzenwelt einfließen.
Die Wanderung dauert rund drei Stunden und führt teilweise über unebenes und ansteigendes Gelände, daher mit festem Schuhwerk und wetterangepasster Kleidung kommen. Eine Einkehr ist im „Gasthaus Lindenhof“ oder „Café Orchidee“ möglich.



Teilnahmebetrag 5 Euro pro Person, Kinder bis 12 Jahre frei
Anmeldung: Georg Frohna, Telefon 06201-33017 oder gvo-weschnitztal@gmx.de
Ort
Birkenau-Hornbach, Parkplatz an der Mehrzweckhalle
Veranstalter
Geopark-Vor-Ort-Team Weschnitztal
Weitere Infos: www.gvo-weschnitztal.blogspot.de

Freitag, 11. Mai 2018

21. Mai (Pfingstmontag), 14 Uhr: Steine und Sagen auf der Juhöhe

Montag, 21. Mai um 14 Uhr
Steine und Sagen auf der Juhöhe - Wanderung auf der Juhöhe zu sagenhaften Steinformationen.

Wo hatte der Räuber Hölzerlips nach seinem Raubzug Quartier bezogen? Wie kommen "Hundsköpfe" aus Stein in den Wald? Und wer hat an den Opfersteinen geopfert?

Geopark-vor-Ort-Begleiterin Katja Gesche aus Mörlenbach liebt Sagen und Geschichte(n) und wird den Beteiligten einige bei einer gemütlichen Wanderung auf der Juhöhe erzählen. Die Führung am Pfingsmontag findet bei jedem Wetter statt. Bitte denken Sie an festes Schuhwerk, wettergemäße Kleidung und etwas zu trinken. Die Führung dauert bei einer Länge von rund 5 Kilometern circa 3 Stunden.


Start ist am Wanderparkplatz "Frauenhecke" auf der Juhöhe (neben der Gaststätte Fuhr). Einkehr am Ende der Wanderung möglich.
Kosten: 5 Euro pro Person, Kinder bis 12 Jahre frei
Kontakt: gvo-weschnitztal@gmx.de oder Katja Gesche 06209 - 3365 (AB)
Veranstalter
Geopark-Vor-Ort-Team Weschnitztal
Weitere Infos: www.gvo-weschnitztal.blogspot.de

Mittwoch, 28. Februar 2018

Sonntag, 11. März um 10 Uhr: Über den Saukopf


 Am Sonntag, 11. März um 10 Uhr leitet der Geopark-Vor-Ort-Begleiter Georg Frohna die Saukopf-Wanderung, die im Birkenauer alten Ortskern startet. Die Strecke führt entlang der Weschnitz hoch über den Lehenswald zur Schau-ins-Land Hütte, vorbei am Abluftturm des Saukopftunnels und dem sagenumwobenen Hölzerlips-Stein bis zum Aussichtsturm auf dem Hirschkopf. Nach einer Rast geht der Rückweg talabwärts über die Zigeunerbrücke und quert das Sechsmühlen-Tal an der Carlebach-Mühle, um an der renaturierten Weschnitz vorbei zum Ausgangspunkt zurückzukehren.

Georg Frohna erläutert unterwegs die Topografie, gibt Hinweise zur Geologie, Geschichte und Botanik mit entsprechendem Anschauungsmaterial. Entlang des Weges befinden sich uralte Grenzmarkierungen aus der Zeit der Kurfürsten- und Großherzogtümer mit herrschaftlichen Wappen und eingemeißelte Ortszeichen der Anliegergemeinden.

Die abwechslungsreiche Wanderung dauert etwa 3 Stunden.


(Bild: Hartmut Stickel)

Teilnahmebeitrag 5 Euro pro Person, Kinder bis 12 Jahre frei

Anmeldung: Georg Frohna, Telefon 06201-33017 oder gvo-weschnitztal@gmx.de
Ort
Birkenau Parkplatz Altes Rathaus
Veranstalter
Geopark-Vor-Ort-Team Weschnitztal
Weitere Infos: www.gvo-weschnitztal.blogspot.de

Sonntag, 7. Januar 2018

Freitag, 19. Januar 2018 um 19:00 Uhr: Die alten Stein-Zeichen am Wegesrand lesen


Die alten Stein-Zeichen am Wegesrand lesen
Historische Grenzsteine im Flickenteppich im Weschnitztal

Die Weschnitzsenke ist eine überschaubare Region im vorderen Odenwald mit Bergkuppen und Tälern in buntem Wechsel. Diese räumliche Einheit war seit dem Mittelalter bis in die Neuzeit hinein von politischer Zersplitterung geprägt. Das Land zwischen Tromm und Juhöhe war ein territorialer Flickenteppich im Besitz verschiedener Landesherren. Die mit hoheitlichen Wappen versehenen Grenzsteine sicherten ihre Grenzen. Bei seinem Vortrag „Historische Grenzsteine im Flickenteppich im Weschnitztal“ erklärt der Referent Georg Frohna am Freitag, 19. Januar um 19 Uhr die zahlreichen Grenzsteine im Odenwald. In der Alten Schule in Bonsweiher würzt er seine Bilderreise mit Anekdoten, die in die Vergangenheit führen, und gräbt tief in die lokale und regionale Geschichte.
Viele der historischen Grenzsteine sind verschwunden. Bei Spaziergängen im Gelände sind immer wieder uralte Flurdenkmale mit den Wappen von Kurpfalz (Rauten), Kurmainz (Rad) oder den Grafen zu Erbach (Sterne) zu sehen, wenn sie nicht von Laub oder Erde verdeckt sind. Auf manchen damals wie noch heute gültigen Gemarkungsgrenzen sind gut erhaltene Grenzsteinreihen zu finden. So die 22 Grenzsteine auf dem Höhenweg zwischen Hornbach und Löhrbach/Kallstadt, dem „Wittelsbacher Grenzweg“, den das Landesamt für Denkmalpflege als Kulturdenkmal anerkannt hat.
Der gebürtige Zotzenbacher Georg Frohna gibt zunächst einen Überblick über Grenzmarkierungen in frühester Zeit und erklärt Begriffe wie Feldgeschworene, unterirdische Zeugen, Dreimärker, Grenzumgänge und Grenzfrevler.
Im zweiten Teil des Vortrages präsentiert er eine Übersicht der aktuell aufgefundenen  Grenzsteine im Gebiet des Geopark-vor-Ort-Teams Weschnitztal (Rimbach, Mörlenbach, Birkenau). Der Geopark-Vor-Ort-Begleiter Georg Frohna nimmt gern Hinweise auf weitere bisher unbekannte Grenzstein-Standorte entgegen.
Der Vortrag findet im „Museum anderer Art“ des Kultur- und Museumsvereins Bonsweiher statt. Der Verein freut sich am Ende der Veranstaltung über eine Spende für das Museum anderer Art.



Ort: Bonsweiher, Alte Schule, Edertalstr. 48
Infos bei Telefon 06209-7979783 oder gvo-weschnitztal@gmx.de
Internet www.kum-bonsweiher.de

Donnerstag, 7. September 2017

Sonntag, 10. September: Wittelsbacher Grenzweg in Hornbach

Sonntag, 10. September „Tag des offenen Denkmals“ um 10:00 Uhr
Kulturhistorische Wanderung: Wittelsbacher Grenzweg in Hornbach


Auf dem Bergrücken zwischen den Birkenauer Ortsteilen Hornbach und Löhrbach existiert ein uralter, naturbelassener Wanderweg mit grandiosen Ausblicken ins Weschnitztal und in die Rheinebene.
In früheren Zeiten diente sein Verlauf als Grenzlinie zwischen den verfeindeten Kurfürstentümern Pfalz und Mainz. Eine gut erhaltene Grenzsteinreihe mit den Abbildungen von Rauten und Rad bezeugt die überregionale historische Bedeutung dieser Höhe. Das Landesdenkmalamt Wiesbaden hat den Grenzweg als Kulturdenkmal ausgewiesen und in die Denkmaltopographie II des Kreises Bergstraße aufgenommen. Unterwegs gibt es neben historischen Fakten auch Anekdoten und Kurzweiliges aus vergangenen Zeiten. Die Wandernden erfahren zudem Wissenswertes von Grenzbäumen, Traufbäumen, Vermessungspunkten und Bergbaugruben an der Wegstrecke. Der Geopark-Vor-Ort-Begleiter Georg Frohna gibt auch Hinweise zur Heimatgeschichte und zur heimischen Tier- und Pflanzenwelt.
Die Wanderung dauert rund drei Stunden und führt teilweise über unebenes und ansteigendes Gelände, daher mit festem Schuhwerk und wetterangepasster Kleidung kommen. Eine Einkehr ist möglich im „Gasthaus Lindenhof“ oder „Cafe Orchidee“.
Teilnahmebetrag 5 Euro pro Person, Kinder bis 12 Jahre frei
Anmeldung: Georg Frohna, Telefon 06201-33017 oder gvo-weschnitztal@gmx.de



Ort
Birkenau-Hornbach, Parkplatz an der Mehrzweckhalle
Veranstalter
Geopark-Vor-Ort-Team Weschnitztal
Weitere Infos: www.gvo-weschnitztal.blogspot.de

Mittwoch, 7. Juni 2017

Sonntag, den 18. Juni 10 Uhr: Über den Wittelsbacher Grenzweg

Geführte Wanderung über den Wittelsbacher Grenzweg

Zwischen Hornbach und Löhrbach existiert ein uralter, naturbelassener Wanderweg mit grandiosen Ausblicken ins  Weschnitztal und in die Rheinebene.
In früheren Zeiten diente sein Verlauf als Grenzlinie zwischen den verfeindeten Kurfürstentümern Pfalz und Mainz. Eine gut erhaltene Grenzsteinreihe bezeugt die überregionale historische Bedeutung dieses Bergrückens.
Das Landesamt für Denkmalpflege in Wiesbaden hat den Grenzweg nach Überprüfung vor Ort als Kulturdenkmal ausgewiesen und in die Denkmaltopographie II des Kreises Bergstraße aufgenommen.

Entlang des Weges gibt es allerlei Hinweise zur Heimatgeschichte und zur heimischen Tier- und Pflanzenwelt.
Wer Zeit und Lust zum Mitwandern hat, ist herzlich eingeladen.
Die Führung übernimmt der Geopark-Begleiter Georg Frohna.




Termin:  Sonntag den 18. Juni 2017 um 10.00 Uhr

Treffpunkt:  Parkplatz an der Mehrzweckhalle in Hornbach

Die Wanderung dauert ca. 3 Stunden und führt über unebenes Gelände.
Möglichkeiten zur Einkehr gibt es in Rohrbach im „Lindenhof“ oder im „Cafe Orchidee“ in Hornbach.

Die Teilnahmegebühr beträgt 5 Euro für Erwachsene.

Kontakt    Tel. 06201/33017 oder frohna@gmx.de

Samstag, 25. Februar 2017

Sonntag, 5. März 2017, 10 Uhr: Exkursion über den Saukopf mit Turmbesteigung mit Georg Frohna

Exkursion über den Saukopf mit Turmbesteigung mit Georg Frohna

Die Landschaftsführungen des Geopark-Teams Weschnitztal wecken zunehmendes Interesse in der Bevölkerung. Veranstaltungsort für die Tour im März ist Birkenau.
Vom alten Ortskern aus führt die Strecke entlang der Weschnitz hoch über den Lehenswald zur Schau-ins–Land Hütte, vorbei am Abluftturm des Tunnels und dem Hölzerlipsstein bis zum Aussichtsturm auf dem Hirschkopf. Der Rückweg führt talabwärts über die Zigeunerbrücke und quert das Sechsmühlen-Tal an der Carlebach-Mühle, um an der renaturierten Weschnitz vorbei zum Ausgangspunkt „Altes Rathaus“ zurückzukommen.

Die Erläuterungen vor Ort sind für jedermann geeignet und betreffen die Bereiche Topografie, Geologie, Geschichte und Botanik mit entsprechendem Anschauungsmaterial.
Entlang des Weges befinden sich uralte Grenzmarkierungen aus der Zeit der Kurfürsten- und Großherzogtümer mit herrschaftlichen Wappen und eingemeißelte Ortszeichen der Anliegergemeinden.

Die abwechslungsreiche Wanderung dauert etwa drei Stunden und wird geführt von Georg Frohna aus Hornbach. Es wird eine Teilnahmegebühr von 5 Euro für Erwachsene erhoben, Kinder und Jugendliche sind frei.

Termin: Sonntag, den 5. März 2017
Treffpunkt: 10 Uhr am „Alten Rathaus“ in Birkenau
Anmeldung unter: gvo-weschnitztal@gmx.de oder Tel. 06201/33017




Montag, 29. August 2016

Sonntag, 4. September: Auf vergessenen Pfaden über Götzenstein und Kisselbusch




Lindenhof Außenansicht

Das Geoparkteam Weschnitztal lädt zu einer abwechslungsreichen Exkursion über Berg und Tal ein. Ausgangspunkt ist das mittelalterliche Landgasthaus „Lindenhof“ im Mörlenbacher Ortsteil Rohrbach.

Die Streckenführung erfolgt entlang uralter Grenzwege um und über die Gipfel der beiden markanten Erhebungen Kisselbusch und Götzenstein mit über 500m Höhe und herrlichen Fernblicken ins Weschnitztal und in die Rheinebene.

Das Hofgut der Vasallen von der Starkenburg Heppenheim in Schnorrenbach wird ebenso besucht wie die vorchristliche Kultstätte auf dem Götzenstein mit ihren mächtigen Findlingen. 

Weitere Themen sind botanischer, geologischer und historischer Art mit fachlichen Hinweisen zu kleinen und großen Objekten am Wegesrand.

Die Wanderung wird geführt von Georg Frohna, der auch Informationen über die dortigen Grenzwege und deren Markierung vermitteln wird.

Die Exkursion dauert etwa 4 Stunden und erfordert etwas Kondition und wetterentsprechende Ausrüstung mit leichter Rucksackverpflegung.

Bei Gewitterwarnung wird der Termin kurzfristig verlegt.





Termin: Sonntag, 4. September um 14.00 Uhr



Treffpunkt: Parkplatz am Lindenhof in Rohrbach – Teilnahmegebühr 5 Euro

Sonntag, 28. Februar 2016

Sonntag, 13. März: Grenzweg zwischen Zotzenbach und Rimbach mit historischen Grenzsteinen

Sonntag, 13. März um 14 Uhr
Grenzweg zwischen Zotzenbach und Rimbach mit historischen Grenzsteinen

Das Geopark-vor-Ort-Team Weschnitztal bietet mit den beiden Vor-Ort-Begleitern Georg Frohna und Marion Jöst eine geschichtsträchtige und gleichzeitig landschaftliche reizvolle Wanderung am Sonntag, 13. März um 14 Uhr an.
Entlang einer alten Spur, die der Transport großer Steine im Hang hinterlassen hat, geht es von dort bergauf zum Steinbruch Borstein im Zotzenbacher Wald. Hier wurde etwa 100 Jahre lang in kleinen Steinbrüchen Tromm-Granit abgebaut. Die Menschen fertigten daraus Grab- und Denkmalsteine und Pflastersteine; als Bruchstein diente er für Fundamente und Scheunenmauern. Für die Steinhauer gab es damals vor Ort eine eigene Gaststätte.
Auf dem Gipfel der Tromm angelangt, geht es zu dem über 100 Jahre alten Ireneturm. Das Wahrzeichen kann zwar nicht mehr bestiegen werden, Marion Jöst erzählt seine spannende Geschichte.
Unweit des Ireneturms stehen entlang des Höhenrückens der Tromm interessante Grenzsteine und Grenzwälle, die historische Grenzen markieren. Die Gemarkungen Zotzenbach und Rimbach waren in früheren Zeiten Teil der Grafschaft Erbach, umgeben von Hoheitsgebieten der Kurpfalz und Kurmainz, deren Grenzen mit Wappensteinen (Sterne, Rauten und Rad) gekennzeichnet waren. Auf der Tromm sind an den alten Grenzverläufen noch gut erhaltene Exemplare aus Sandstein zu finden, die den politischen Flickenteppich in Weschnitztal und Überwald bis heute dokumentieren.
Der Weg führt dann wieder abwärts entlang der Grenze zwischen Rimbach und Zotzenbach bis zum Ausgangspunkt. Dabei erfahren die Wanderer auch, welche wilden Leute im „Wildeleuthäusel“ lebten.
Die Gesamtstrecke ist 6 Km lang, führt über 280 Höhenmeter und gilt als mittelschwere Wanderung. Trittsicherheit ist wegen Querfeldein-Passagen erforderlich, Wanderstöcke und Rucksackverpflegung sind angesagt.
Die vorgesehene Dauer der Veranstaltung beträgt, je nach Geschwindigkeit der Teilnehmer, rund drei Stunden.



Mit Marion Jöst und Georg Frohna.
Kontakt: 06201-33017 oder gvo-weschnitztal@gmx.de
Treffpunkt: Zotzenbach, Naturparkplatz Im Kreuz am Ende des Trommweges
Kosten: 5 Euro, Kinder und Jugendliche unter 12 Jahren frei

Sonntag, 27. Dezember 2015

Grenzsteinrätsel

Vor einigen Tagen beim Wandern wiederentdeckt - na, wer weiß, wo der Dreimärker steht und was die Buchstaben auf seinen drei Seiten bedeuten?

Nachtrag: Und wie ich jetzt nach einem Blick auf die Karte sehe, dürfte er gar nicht da stehen, wo er steht, denn dir drei Gebiete, die ich meine, stoßen einige hundert Meter weiter aneinander (wo ich auch schon den entsprechenden Dreimärker fand!)... also seltsam!





Lösung:

Der Dreimärker steht unweit des Götzensteins. Die Buchstaben bezeichnen L(öhrbach), V(öckelsbach) und M(ackenheim), wobei dieses Gebiet zu Schnorrenbach gehört und das heute zu Birkenau. Früher aber gehörte Schnorrenbach zu Mackenheim.