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Freitag, 11. Mai 2018

21. Mai (Pfingstmontag), 14 Uhr: Steine und Sagen auf der Juhöhe

Montag, 21. Mai um 14 Uhr
Steine und Sagen auf der Juhöhe - Wanderung auf der Juhöhe zu sagenhaften Steinformationen.

Wo hatte der Räuber Hölzerlips nach seinem Raubzug Quartier bezogen? Wie kommen "Hundsköpfe" aus Stein in den Wald? Und wer hat an den Opfersteinen geopfert?

Geopark-vor-Ort-Begleiterin Katja Gesche aus Mörlenbach liebt Sagen und Geschichte(n) und wird den Beteiligten einige bei einer gemütlichen Wanderung auf der Juhöhe erzählen. Die Führung am Pfingsmontag findet bei jedem Wetter statt. Bitte denken Sie an festes Schuhwerk, wettergemäße Kleidung und etwas zu trinken. Die Führung dauert bei einer Länge von rund 5 Kilometern circa 3 Stunden.


Start ist am Wanderparkplatz "Frauenhecke" auf der Juhöhe (neben der Gaststätte Fuhr). Einkehr am Ende der Wanderung möglich.
Kosten: 5 Euro pro Person, Kinder bis 12 Jahre frei
Kontakt: gvo-weschnitztal@gmx.de oder Katja Gesche 06209 - 3365 (AB)
Veranstalter
Geopark-Vor-Ort-Team Weschnitztal
Weitere Infos: www.gvo-weschnitztal.blogspot.de

Mittwoch, 30. August 2017

Sonntag, 10. September 10 Uhr: Die erste Weschnitztäler Mountainbike-Museumstour mit Horst Eberle

Sonntag, 10. September „Tag des offenen Denkmals“ um 10:00 Uhr
Die erste Weschnitztäler Mountainbike-Museumstour mit Horst Eberle 


Am 10. September haben zum Tag des offenen Denkmals auch im Weschnitztal einige interessante Denkmäler und Museen ihre Pforten geöffnet. Wer mehr als eines dieser historischen Schmuckstücke besichtigen dabei auch noch etwas für seine Fitness tun möchte, kann sich der geführten Mountainbike-Museumstour anschließen.


Treffpunkt mit Horst Eberle, Tourguide und Geopark-vor-Ort-Begleiter, ist um 10 Uhr am Brunnen auf dem Marktplatz Rimbach. Eine erste Etappe führt hinauf zur Horst-Winkler-Hütte. Die ist Eigentum des Odenwaldklubs Rimbach, und von dort aus eröffnet sich eine herrliche Aussicht auf  Rimbach und das Weschnitztal.

Weiter führt der Weg mit moderaten Steigungen hinauf zum Kreiswald und der Juhöhe. Von dort ist es nicht mehr weit bis zum ersten Etappenziel, dem Alten Schulhaus in Bonsweiher. In dem denkmalgeschützten Gebäude befindet sich das „Museum anderer Art“, wo man sich umfassend mit der Lokalgeschichte auseinandersetzen kann. Interaktive Element laden dazu ein, selbst als Entdecker aktiv zu werden. In Bonsweiher kann auch Mittagsrast gehalten werden; nehmen Sie Rucksackverpflegung mit.



Auf dem Höhenweg, zugleich europäischer Fernwanderweg E1 von der Nordsee bis zum Mittelmeer, geht es weiter nach Birkenau. Hier lädt das Rotkreuz-Museum dazu ein, interessante Ausstellungsstücke aus vieler Herren Länder anzuschauen, sind doch das Rote Kreuz und der Rote Halbmond weltweit aktiv und können auf eine Geschichte zurückblicken, die bis in das Jahr 1863 zurückreicht.
Gemütlich geht es auf der letzten Etappe über den Radweg via Reisen und Mörlenbach nach Zotzenbach. Dort können die Radler nach einer Besichtigung des schmucken Fachwerkhäuschens den Tag bei Kaffee und Kuchen oder auch einem Weizenbier entspannt ausklingen lassen. Zum Ausgangspunkt der Tour in Rimbach sind es dann nur noch wenige Kilometer.
Bei dieser Tour werden gut 25 Kilometer Länge rund 500 Höhenmeter zu überwinden sein; die Dauer richtete sich nach der Zeit, die in den Museen verbracht wird, und wir auf 4 bis 6 Stunden geschätzt. Unterwegs gibt es Informationen zur Geschichte und Entstehung des Odenwaldes. Es besteht Helmpflicht.


Anmeldung: Horst Eberle, Telefon 06253 972 589 oder gvo-weschnitztal@gmx.de Um Anmeldung wird gebeten, da die Teilnehmeranzahl auf 12 Personen begrenzt ist. Die Führung fällt bei Unwetter aus.
Ort: Rimbach Marktplatzbrunnen
Veranstalter: Geopark-Vor-Ort-Team Weschnitztal



Donnerstag, 15. September 2016

8. Oktober 2016 Entlang des Streuobstwiesenlehrpfades mit Marion Jöst

Geopark-vor-Ort Weschnitztal:

In den Wäldern der Germanen und Kelten kam der strauchähnliche wilde Holzapfel natürlich vor. Seine walnussgroßen, gerbsäurehaltigen Früchte wären für unseren Geschmack heute allerdings keine Gaumenfreude. Die Germanen begnügten sich damit, das bittere Wildobst zu sammeln und zu dörren. Einzelne Jungbäume mit größeren Früchten wurden im Wald ausgegraben und in Hausnähe eingepflanzt.



Die Römer hatten das Wissen um Sortenkunde und Veredelung von den Griechen und Syren übernommen. Sie waren von den Früchten des sonnigen Südens verwöhnt und brachten die ersten großfruchtigen, wohlschmeckenden Apfelsorten aus dem Mittelmeerraum mit. Mit dem Limesbau im Odenwald 100/110  nChr. bis zur Aufgabe 260 nChr wurde auch der Odenwald ein Obstanbaugebiet. Äpfel wurden zu Apfelwein vergoren und Römische Legionen wurden mit Viez und Wein bei Laune gehalten. Man vermutet, dass das Wort „Viez“ aus der römischen Zeit stammt. „Vice vinum“ bedeutet „anstelle von Wein“. Viez war schon immer billiger und wurde zum Wein der armen Leute.
Nach der Römischen Herrschaft zehrten Völkerwanderung, Kriege und Wüstungen das Land über Jahrhunderte aus. Karl der Große, der Frankenkaiser, baute 800 n. Chr. die Landwirtschaft systematisch wieder auf. Ihm war der Wert des Obstbaus für die Versorgung seiner Untertanen klar, und er ordnete an, dass jedes frisch vermählte Paar einen Obstbaum pflanzen musste. Diese Verordnung legte den Grundstein für die Ausbreitung der Obstkultur und zeigte ihre Wirkung durch das Mittelalter hindurch bis zur heutigen Zeit. Dies und noch mehr gibt es auf der Wanderung zu erfahren.

Treffpunkt ist der Natur-Wanderparkplatz am Kreiswald Stausee/Kreiswald Rimbach/Albersbach um 14:00 Uhr, Dauer der leichten Wanderung etwa bis 17:00 Uhr, bitte wetterangepasste Kleidung und etwas zu trinken mitbringen.

Es wird eine Apfelverkostung geben, die Teilnahme pro erwachsener Person kostet  5 Euro.