Montag, 28. November 2016

Sonntag, 4. Dezember um 15 Uhr - Winterwanderung mit Sagen und Geschichten


In der dunkleren Jahreszeit waren die hiesigen Vorfahren von Merkwürdigkeiten und Unerklärlichem umgeben. Geschehnisse, die heute wissenschaftlich erklärbar sind, waren früher furchteinflößend und befremdlich. Die Odenwälder schufen dafür Geschichten, Riten und Bräuche, um mit dem Unbekannten zurechtzukommen. So gab es in der vorweihnachtlichen Zeit merkwürdige Gestalten, welche im Schnee und in der Dunkelheit unterwegs waren, Schabernack trieben und die Menschen erschreckten.
Am 4. Dezember (Sonntag) um 15 Uhr sind Wanderbegeisterte eingeladen, mit den Vor-Ort-Begleiterinnen und Begleitern des Weschnitztals rund um Rimbach unterwegs zu sein. Es geht über vom Parkplatz am Hoppershof aus auf die nahen Höhen, um in der Dunkelheit wieder an den Fischteichen einzutreffen.
Zum Abschluss warten Feuer, geröstete Leckereien, warme Getränke und ein Hauch von Grusel auf die Beteiligten.

Bitte Becher für Heißgetränke einpacken sowie ein Taschenmesser und mit wetterangepasster Kleidung und gutem Schuhwerk kommen.


Teilnahmebetrag 5 Euro
Treffpunkt: Rimbach, Parkplatz am Hoppershof

Anmeldung bei Marion Jöst, Telefon 0151-227 718 32 oder gvo-weschnitztal@gmx.de



Sonntag, 20. November 2016

Termine 1. Halbjahr 2017

Sonntag, der 8. Januar, 14 Uhr -
„Rund um die alte Stadtmauer“, Ortsführung mit Katja Gesche,
TREFF Bürgerhaus Mörlenbach, Kontakt 06209 3365 oder gvo-weschnitztal@gmx.de
KOSTEN 5 Euro, Kinder und Jugendliche unter 12 Jahren frei

Sonntag, 5. Februar um 14 Uhr -
„Streifzug entlang der Hügelgräber auf der Juhöhe“ mit Brigitta Schilk
TREFF Juhöhe, Parkplatz an der Lee (L 3120) links Ri. Heppenheim,  Kontakt 06209 7979783 oder gvo-weschnitztal@gmx.de.
KOSTEN 5 Euro, Kinder und Jugendliche unter 12 Jahren frei

Sonntag, 5. März um 10 Uhr -
„Über den Saukopf – großherzoglicher Grenzweg mit Turmbesteigung Hirschkopf“ mit Georg Frohna
TREFF Birkenau Altes Rathaus, Kontakt: 06201 33017 oder gvo-weschnitztal@gmx.de.
KOSTEN 5 Euro, Kinder und Jugendliche unter 12 Jahren frei

Sonntag, 19. März um 10 Uhr
„Mit dem Mountainbike auf die Tromm“ mit Horst Eberle,
TREFF Rimbach Marktplatzbrunnen, Kontakt 06253 972589 oder gvo-weschnitztal@gmx.de
KOSTEN 5 Euro, Kinder und Jugendliche unter 12 Jahren frei

Sonntag, 2. April um 10 Uhr -
„Auf vergessenen Pfaden über Götzenstein und Kisselbusch“ mit Georg Frohna
TREFF Mörlenbach-Rohrbach, Lindenhof, Kontakt: 06201 33017 oder gvo-weschnitztal@gmx.de.
KOSTEN 5 Euro, Kinder und Jugendliche unter 12 Jahren frei

Sonntag, 23. April um 10 Uhr -
Wildkräuter-Streifzug entlang des Mörlenbacher NaturKraftWegs
mit Katja Gesche, Marion Jöst, Brigitta Schilk
TREFF Mörlenbach, Parkplatz Ebersklingen, K 11 Richtung Ober-Liebersbach,  Kontakt 06209 7979783 oder gvo-weschnitztal@gmx.de.
KOSTEN 10 Euro, Kinder und Jugendliche unter 12 Jahren frei

Freitag, 12. Mai, 20:30 Uhr -
„Auf leisen Sohlen unterwegs bei Mondschein“ mit Brigitta Schilk
TREFF Bonsweiher, Parkplatz Hofwiese, Ortseingang Süd, Kontakt 06209 7979783 oder gvo-weschnitztal@gmx.de.
KOSTEN 5 Euro, Kinder und Jugendliche unter 12 Jahren frei

Sonntag, 21. Mai um 10 Uhr -
„Mit dem Mountainbike auf die Tromm“ mit Horst Eberle,
TREFF Rimbach Marktplatzbrunnen, Kontakt 06253 972589 oder gvo-weschnitztal@gmx.de.
KOSTEN 5 Euro, Kinder und Jugendliche unter 12 Jahren frei

Montag, 5. Juni um 14 Uhr –
„Steine und Sagen auf der Juhöhe“ mit Katja Gesche
TREFF Juhöhe Parkplatz Frauenhecke, neben der Gaststätte Waldschenke (Fuhr) , Kontakt  06209-3365 oder gvo-weschnitztal@gmx.de.
KOSTEN 5 Euro, Kinder und Jugendliche unter 12 Jahren frei

Samstag, 10. Juni, 21 Uhr -
„Auf leisen Sohlen unterwegs bei Mond- und Glühwürmchenschein“ mit Brigitta Schilk
TREFF Bonsweiher, Parkplatz Hofwiese, Ortseingang Süd, Kontakt 06209 7979783 oder gvo-weschnitztal@gmx.de.
KOSTEN 5 Euro, Kinder und Jugendliche unter 12 Jahren frei

Sonntag, 18. Juni um 10 Uhr -
„Wittelsbacher Grenzweg“, kulturhistorische Wanderung mit Georg Frohna,
TREFF Hornbach Mehrzweckhalle, Kontakt: 06201-33017 oder gvo-weschnitztal@gmx.de.
KOSTEN 5 Euro, Kinder und Jugendliche unter 12 Jahren frei

Samstag, 5. August, 20:30 Uhr -
„Auf leisen Sohlen unterwegs bei Mondschein und Sternschnuppen“ mit Brigitta Schilk
TREFF Bonsweiher, Parkplatz Hofwiese, Ortseingang Süd, Kontakt 06209 7979783 oder gvo-weschnitztal@gmx.de.
KOSTEN 5 Euro, Kinder und Jugendliche unter 12 Jahren frei



Sonntag, 6. November 2016

Herbstbilder

Impressionen der heutigen Hügelgräberführung mit Brigitta Schilk durch den leuchtenden Herbstwald.






Dienstag, 4. Oktober 2016

Sonntag 6.11. 14 Uhr Streifzug entlang der Hügelgräber auf der Juhöhe – den Vorfahren auf der Spur

Streifzug entlang der Hügelgräber auf der Juhöhe – den Vorfahren auf der Spur

Mit dem Geopark-vor-Ort-Team Weschnitztal können Kultur- und Geschichtsinteressierte am Sonntag, 6. November um 14 Uhr in die Frühgeschichte der regionalen Besiedlung eintauchen. Der Streifzug führt auf der Juhöhe am Steinkopf zu den bisher sechs bekannten Hügelgräbern der Jungsteinzeit, die zur Gemarkung Heppenheim gehören. Seit vier Jahren weisen wieder Beschilderungen auf drei Hügelgräber hin. Die Hügel liegen direkt an Wanderwegen und doch verborgen. Manche Hügelgräber sind nur für ein geübtes Auge zu erkennen. Ein langjähriger Hobbyarchäologe hat weitere Hügel entdeckt, die Gräber sein könnten. Bei dem Streifzug werden diese von der Gruppe in Augenschein genommen.

Bei Ausgrabungen im Jahre 1892, 1903 und 1928 fanden Archäologen vier Hügel vor, die von Steinkränzen umrahmt waren. In den Grabmulden lagen kugelförmige Vorratsgefäße und Becher aus Ton mit Schnurverzierungen, Steinbeile und Messer aus Feuerstein. Die Ausgrabungsfunde der Hügelgräber führen zu den Schnurkeramiker zurück, die von 2500 bis 1800 vor unserer Zeit lebten.
In dem buntgefärbten Buchenmischwald streift die Geopark-Vor-Ort-Begleiterin Brigitta Schilk die Bestattungsstätten und nähert sich bilderreich erzählend der Lebensweise der Schnurkeramiker an. Sie lebten friedlich über eine Epoche von mehreren hundert Jahren und stellten Gefäße mit fast gleichbleibenden Verzierungen her. Die sesshafte Bevölkerung hatte vor 4000 Jahren den Kultursprung von Jägern und Sammlerinnen zu Ackerbäuerinnen und Viehzüchtern vollzogen.



Treffpunkt: Juhöhe, Wanderparkplatz auf der Lee, an der L 3120 bei der Wiese mit wetterangepasster Kleidung und gutem Schuhwerk;
Teilnahmebetrag 5 Euro
Anmeldung: Brigitta Schilk, Telefon 06209-7979783 oder gvo-weschnitztal@gmx.de

4. November: Trommwanderung zu den wilden Leuten

Steffi Lemke und Bernd Emser sind zwei neue Geopark-Vor-Ort-Begleiter in der Region. Beide sind gebürtige Pfälzer, Steffi ist allerdings in Siedelsbrunn im Überwald aufgewachsen. Sie beschäftigen sie sich leidenschaftlich gerne mit der Geschichte der Tromm, ihrem jetzigen Wohnort.
Nebst Trommgranit und Grenzwällen gibt es dort auch interessante Überlieferungen. Bis in die 80iger Jahre des 19. Jahrhunderts hausten auf der Tromm wilde Leute im sogenannten Wilde-Leut-Häusel, wie ältere Einwohner zu berichten wissen.
Aber wie haben die „Leut“ gegessen und Feuer gemacht, gesungen und gelacht? Wie ihre Medizin hergestellt?
Anschaulich und mit viel Phantasie präsentieren die beiden Geopark-Vor-Ort-Begleiter in Gewandung das Leben der damaligen Waldbewohner.

Treffpunkt: Freitag der 4. November 2016, 14 Uhr
                   Schardhof auf der Tromm
                   Unkostenbeitrag 6,50 Euro


Donnerstag, 15. September 2016

8. Oktober 2016 Entlang des Streuobstwiesenlehrpfades mit Marion Jöst

Geopark-vor-Ort Weschnitztal:

In den Wäldern der Germanen und Kelten kam der strauchähnliche wilde Holzapfel natürlich vor. Seine walnussgroßen, gerbsäurehaltigen Früchte wären für unseren Geschmack heute allerdings keine Gaumenfreude. Die Germanen begnügten sich damit, das bittere Wildobst zu sammeln und zu dörren. Einzelne Jungbäume mit größeren Früchten wurden im Wald ausgegraben und in Hausnähe eingepflanzt.



Die Römer hatten das Wissen um Sortenkunde und Veredelung von den Griechen und Syren übernommen. Sie waren von den Früchten des sonnigen Südens verwöhnt und brachten die ersten großfruchtigen, wohlschmeckenden Apfelsorten aus dem Mittelmeerraum mit. Mit dem Limesbau im Odenwald 100/110  nChr. bis zur Aufgabe 260 nChr wurde auch der Odenwald ein Obstanbaugebiet. Äpfel wurden zu Apfelwein vergoren und Römische Legionen wurden mit Viez und Wein bei Laune gehalten. Man vermutet, dass das Wort „Viez“ aus der römischen Zeit stammt. „Vice vinum“ bedeutet „anstelle von Wein“. Viez war schon immer billiger und wurde zum Wein der armen Leute.
Nach der Römischen Herrschaft zehrten Völkerwanderung, Kriege und Wüstungen das Land über Jahrhunderte aus. Karl der Große, der Frankenkaiser, baute 800 n. Chr. die Landwirtschaft systematisch wieder auf. Ihm war der Wert des Obstbaus für die Versorgung seiner Untertanen klar, und er ordnete an, dass jedes frisch vermählte Paar einen Obstbaum pflanzen musste. Diese Verordnung legte den Grundstein für die Ausbreitung der Obstkultur und zeigte ihre Wirkung durch das Mittelalter hindurch bis zur heutigen Zeit. Dies und noch mehr gibt es auf der Wanderung zu erfahren.

Treffpunkt ist der Natur-Wanderparkplatz am Kreiswald Stausee/Kreiswald Rimbach/Albersbach um 14:00 Uhr, Dauer der leichten Wanderung etwa bis 17:00 Uhr, bitte wetterangepasste Kleidung und etwas zu trinken mitbringen.

Es wird eine Apfelverkostung geben, die Teilnahme pro erwachsener Person kostet  5 Euro.

Montag, 29. August 2016

Sonntag, 4. September: Auf vergessenen Pfaden über Götzenstein und Kisselbusch




Lindenhof Außenansicht

Das Geoparkteam Weschnitztal lädt zu einer abwechslungsreichen Exkursion über Berg und Tal ein. Ausgangspunkt ist das mittelalterliche Landgasthaus „Lindenhof“ im Mörlenbacher Ortsteil Rohrbach.

Die Streckenführung erfolgt entlang uralter Grenzwege um und über die Gipfel der beiden markanten Erhebungen Kisselbusch und Götzenstein mit über 500m Höhe und herrlichen Fernblicken ins Weschnitztal und in die Rheinebene.

Das Hofgut der Vasallen von der Starkenburg Heppenheim in Schnorrenbach wird ebenso besucht wie die vorchristliche Kultstätte auf dem Götzenstein mit ihren mächtigen Findlingen. 

Weitere Themen sind botanischer, geologischer und historischer Art mit fachlichen Hinweisen zu kleinen und großen Objekten am Wegesrand.

Die Wanderung wird geführt von Georg Frohna, der auch Informationen über die dortigen Grenzwege und deren Markierung vermitteln wird.

Die Exkursion dauert etwa 4 Stunden und erfordert etwas Kondition und wetterentsprechende Ausrüstung mit leichter Rucksackverpflegung.

Bei Gewitterwarnung wird der Termin kurzfristig verlegt.





Termin: Sonntag, 4. September um 14.00 Uhr



Treffpunkt: Parkplatz am Lindenhof in Rohrbach – Teilnahmegebühr 5 Euro