Steffi Lemke und Bernd Emser sind zwei neue Geopark-Vor-Ort-Begleiter in der Region. Beide sind gebürtige Pfälzer, Steffi ist allerdings in Siedelsbrunn im Überwald aufgewachsen. Sie beschäftigen sie sich leidenschaftlich gerne mit der Geschichte der Tromm, ihrem jetzigen Wohnort.
Nebst Trommgranit und Grenzwällen gibt es dort auch interessante Überlieferungen. Bis in die 80iger Jahre des 19. Jahrhunderts hausten auf der Tromm wilde Leute im sogenannten Wilde-Leut-Häusel, wie ältere Einwohner zu berichten wissen.
Aber wie haben die „Leut“ gegessen und Feuer gemacht, gesungen und gelacht? Wie ihre Medizin hergestellt?
Anschaulich und mit viel Phantasie präsentieren die beiden Geopark-Vor-Ort-Begleiter in Gewandung das Leben der damaligen Waldbewohner.
Treffpunkt: Freitag der 4. November 2016, 14 Uhr
Schardhof auf der Tromm
Unkostenbeitrag 6,50 Euro
Dienstag, 4. Oktober 2016
Donnerstag, 15. September 2016
8. Oktober 2016 Entlang des Streuobstwiesenlehrpfades mit Marion Jöst
Geopark-vor-Ort Weschnitztal:
In den Wäldern der Germanen und Kelten kam der strauchähnliche wilde Holzapfel natürlich vor. Seine walnussgroßen, gerbsäurehaltigen Früchte wären für unseren Geschmack heute allerdings keine Gaumenfreude. Die Germanen begnügten sich damit, das bittere Wildobst zu sammeln und zu dörren. Einzelne Jungbäume mit größeren Früchten wurden im Wald ausgegraben und in Hausnähe eingepflanzt.
Die Römer hatten das Wissen um Sortenkunde und Veredelung von den Griechen und Syren übernommen. Sie waren von den Früchten des sonnigen Südens verwöhnt und brachten die ersten großfruchtigen, wohlschmeckenden Apfelsorten aus dem Mittelmeerraum mit. Mit dem Limesbau im Odenwald 100/110 nChr. bis zur Aufgabe 260 nChr wurde auch der Odenwald ein Obstanbaugebiet. Äpfel wurden zu Apfelwein vergoren und Römische Legionen wurden mit Viez und Wein bei Laune gehalten. Man vermutet, dass das Wort „Viez“ aus der römischen Zeit stammt. „Vice vinum“ bedeutet „anstelle von Wein“. Viez war schon immer billiger und wurde zum Wein der armen Leute.
Nach der Römischen Herrschaft zehrten Völkerwanderung, Kriege und Wüstungen das Land über Jahrhunderte aus. Karl der Große, der Frankenkaiser, baute 800 n. Chr. die Landwirtschaft systematisch wieder auf. Ihm war der Wert des Obstbaus für die Versorgung seiner Untertanen klar, und er ordnete an, dass jedes frisch vermählte Paar einen Obstbaum pflanzen musste. Diese Verordnung legte den Grundstein für die Ausbreitung der Obstkultur und zeigte ihre Wirkung durch das Mittelalter hindurch bis zur heutigen Zeit. Dies und noch mehr gibt es auf der Wanderung zu erfahren.
Treffpunkt ist der Natur-Wanderparkplatz am Kreiswald Stausee/Kreiswald Rimbach/Albersbach um 14:00 Uhr, Dauer der leichten Wanderung etwa bis 17:00 Uhr, bitte wetterangepasste Kleidung und etwas zu trinken mitbringen.
Es wird eine Apfelverkostung geben, die Teilnahme pro erwachsener Person kostet 5 Euro.
In den Wäldern der Germanen und Kelten kam der strauchähnliche wilde Holzapfel natürlich vor. Seine walnussgroßen, gerbsäurehaltigen Früchte wären für unseren Geschmack heute allerdings keine Gaumenfreude. Die Germanen begnügten sich damit, das bittere Wildobst zu sammeln und zu dörren. Einzelne Jungbäume mit größeren Früchten wurden im Wald ausgegraben und in Hausnähe eingepflanzt.
Die Römer hatten das Wissen um Sortenkunde und Veredelung von den Griechen und Syren übernommen. Sie waren von den Früchten des sonnigen Südens verwöhnt und brachten die ersten großfruchtigen, wohlschmeckenden Apfelsorten aus dem Mittelmeerraum mit. Mit dem Limesbau im Odenwald 100/110 nChr. bis zur Aufgabe 260 nChr wurde auch der Odenwald ein Obstanbaugebiet. Äpfel wurden zu Apfelwein vergoren und Römische Legionen wurden mit Viez und Wein bei Laune gehalten. Man vermutet, dass das Wort „Viez“ aus der römischen Zeit stammt. „Vice vinum“ bedeutet „anstelle von Wein“. Viez war schon immer billiger und wurde zum Wein der armen Leute.
Nach der Römischen Herrschaft zehrten Völkerwanderung, Kriege und Wüstungen das Land über Jahrhunderte aus. Karl der Große, der Frankenkaiser, baute 800 n. Chr. die Landwirtschaft systematisch wieder auf. Ihm war der Wert des Obstbaus für die Versorgung seiner Untertanen klar, und er ordnete an, dass jedes frisch vermählte Paar einen Obstbaum pflanzen musste. Diese Verordnung legte den Grundstein für die Ausbreitung der Obstkultur und zeigte ihre Wirkung durch das Mittelalter hindurch bis zur heutigen Zeit. Dies und noch mehr gibt es auf der Wanderung zu erfahren.
Treffpunkt ist der Natur-Wanderparkplatz am Kreiswald Stausee/Kreiswald Rimbach/Albersbach um 14:00 Uhr, Dauer der leichten Wanderung etwa bis 17:00 Uhr, bitte wetterangepasste Kleidung und etwas zu trinken mitbringen.
Es wird eine Apfelverkostung geben, die Teilnahme pro erwachsener Person kostet 5 Euro.
Montag, 29. August 2016
Sonntag, 4. September: Auf vergessenen Pfaden über Götzenstein und Kisselbusch
Lindenhof Außenansicht
Das Geoparkteam Weschnitztal lädt zu einer abwechslungsreichen Exkursion über Berg und Tal ein. Ausgangspunkt ist das mittelalterliche Landgasthaus „Lindenhof“ im Mörlenbacher Ortsteil Rohrbach.
Die Streckenführung erfolgt entlang uralter Grenzwege um und über die Gipfel der beiden markanten Erhebungen Kisselbusch und Götzenstein mit über 500m Höhe und herrlichen Fernblicken ins Weschnitztal und in die Rheinebene.
Das Hofgut der Vasallen von der Starkenburg Heppenheim in Schnorrenbach wird ebenso besucht wie die vorchristliche Kultstätte auf dem Götzenstein mit ihren mächtigen Findlingen.
Weitere Themen sind botanischer, geologischer und historischer Art mit fachlichen Hinweisen zu kleinen und großen Objekten am Wegesrand.
Die Wanderung wird geführt von Georg Frohna, der auch Informationen über die dortigen Grenzwege und deren Markierung vermitteln wird.
Die Exkursion dauert etwa 4 Stunden und erfordert etwas Kondition und wetterentsprechende Ausrüstung mit leichter Rucksackverpflegung.
Bei Gewitterwarnung wird der Termin kurzfristig verlegt.
Termin: Sonntag, 4. September um 14.00 Uhr
Treffpunkt: Parkplatz am Lindenhof in Rohrbach – Teilnahmegebühr 5 Euro
Freitag, 26. August 2016
11.9.2016 Tag des offenen Denkmals am Roten Haus mit Ortsführung
Sonntag, den 11. September 2016
(Tag des offenen Denkmals)
ab 14 Uhr Stand des Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald
am Roten Haus in Zotzenbach, mit Marion Jöst
Die Vor-Ort-Begleiterin Marion Jöst wird ab 14:00 Uhr einen Informationsstand betreuen
mit Faltblättern, Karten und Büchern über den Geopark Bergstrasse-Odenwald.
Außerdem gibt es dort Bilder zur Geschichte des Borstein-Steinbruches und
originales Steinbearbeitungswerk zu sehen.
Historische Ortsansichten Zotzenbachs sind dort ebenfalls ausgehängt.
15 Uhr „Waldhufendorf Zotzenbach“, Ortsführung mit Georg Frohna
Treffpunkt Rotes Haus Zotzenbach
Heimatkundliche Ortsführung im Waldhufendorf Zotzenbach
Zotzenbach blickt auf eine mehr als 1100 jährige Geschichte zurück und gilt als ältestes Waldhufendorf Deutschlands. Entlang des Bachlaufs wurde die Ortsmitte neu gestaltet, der Charakter eines Odenwälder Straßendorfs blieb jedoch erhalten.
Das Symbol des Dorfes ist der Holzschlegel, eine mannshohe Bronzefigur in der Ortsmitte, die an die Schaffenskraft und den Zusammenhalt der Zotzenbacher Vorfahren beim Bau der Kirche und des Pfarrhauses im 19. Jahrhundert erinnern soll.
Die Ortsführung vermittelt neben historischen Fakten wie die Mühlengeschichte auch Anekdoten über den „Klopfgeist“ von 1879 und Kurzweiliges aus längst vergangenen Zeiten, die bis ins frühe Mittelalter reichen.
Besichtigt werden die Kirche, das Oldtimer-Motorradmuseum und das „Rote Haus“ mit altbäuerlichem Ambiente. Die Führung übernimmt Georg Frohna vom Geoparkteam Weschnitztal.
Eine Einkehr ist abschließend vor Ort möglich.
Die Führung ist kostenlos.
(Tag des offenen Denkmals)
ab 14 Uhr Stand des Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald
am Roten Haus in Zotzenbach, mit Marion Jöst
Die Vor-Ort-Begleiterin Marion Jöst wird ab 14:00 Uhr einen Informationsstand betreuen
mit Faltblättern, Karten und Büchern über den Geopark Bergstrasse-Odenwald.
Außerdem gibt es dort Bilder zur Geschichte des Borstein-Steinbruches und
originales Steinbearbeitungswerk zu sehen.
Historische Ortsansichten Zotzenbachs sind dort ebenfalls ausgehängt.
15 Uhr „Waldhufendorf Zotzenbach“, Ortsführung mit Georg Frohna
Treffpunkt Rotes Haus Zotzenbach
Heimatkundliche Ortsführung im Waldhufendorf Zotzenbach
Zotzenbach blickt auf eine mehr als 1100 jährige Geschichte zurück und gilt als ältestes Waldhufendorf Deutschlands. Entlang des Bachlaufs wurde die Ortsmitte neu gestaltet, der Charakter eines Odenwälder Straßendorfs blieb jedoch erhalten.
Das Symbol des Dorfes ist der Holzschlegel, eine mannshohe Bronzefigur in der Ortsmitte, die an die Schaffenskraft und den Zusammenhalt der Zotzenbacher Vorfahren beim Bau der Kirche und des Pfarrhauses im 19. Jahrhundert erinnern soll.
Die Ortsführung vermittelt neben historischen Fakten wie die Mühlengeschichte auch Anekdoten über den „Klopfgeist“ von 1879 und Kurzweiliges aus längst vergangenen Zeiten, die bis ins frühe Mittelalter reichen.
Besichtigt werden die Kirche, das Oldtimer-Motorradmuseum und das „Rote Haus“ mit altbäuerlichem Ambiente. Die Führung übernimmt Georg Frohna vom Geoparkteam Weschnitztal.
Eine Einkehr ist abschließend vor Ort möglich.
Die Führung ist kostenlos.
Freitag, 12. August 2016
Donnerstag, den 25. August 2016, 18 Uhr: „Rund um die alte Stadtmauer“
„Rund um die alte Stadtmauer“, Ortsführung mit Katja Gesche
Viele verbinden mit Mörlenbach nur die Bundesstraße, auf der man immer mal wieder im Stau steht. Aber abseits der Durchgangsstraße wartet in der Weschnitztalgemeinde ein interessanter und schmucker historischer Ortskern auf Besucher. An vielen Stellen finden sich für das geübte Auge Hinweise auf die gleichermaßen spannende und wechselvolle 1200jährige Geschichte der Gemeinde.
Zum ersten Mal wurde Mörlenbach 795 im Lorscher Kodex erwähnt. Die Siedlung war später als Grenzort zwischen Kurmainz und Kurpfalz von großer strategischer Bedeutung. Davon zeugen bis heute Reste der Stadtmauer, die den Ortskern umschloss; Mörlenbach ist der einzige Ort im Weschnitztal, der ein solches Bauwerk aufweisen kann. Dort, wo jetzt die Grundschule steht, haben wiederum schon seit der Zeit der Franken Menschen gesiedelt. Doch neben Glanzzeiten von politischer Bedeutung erzählt die Ortsgeschichte auch von den Verwüstungen des Dreißigjährigen Krieges, von Armut und den alltäglichen Problemen, mit denen sich Menschen früher auseinander setzen mussten.
Um die Geschichte und die Geschichten Mörlenbachs zu vermitteln, lädt Geopark-vor-Ort-Begleiterin Katja Gesche zu einer Ortsführung ein. Dabei wird unter anderem das Geheimnis gelüftet, wieso die Mörlenbacher von den Nachbarkommunen als „Wasserschnecken“ geneckt werden und was es mit den drei silbernen Glocken im Wappen auf sich hat.
Donnerstag, den 25. August 2016, 18 Uhr
„Rund um die alte Stadtmauer“, Ortsführung mit Katja Gesche
Treffpunkt Brunnen auf dem Rathausplatz
(Parkmöglichkeit unter anderem am Bürgerhaus)
Kosten 5 Euro, Kinder bis 12 Jahre frei.
Anmeldung unter: gvo-weschnitztal[ätt]gmx.de oder 06209 3365
Viele verbinden mit Mörlenbach nur die Bundesstraße, auf der man immer mal wieder im Stau steht. Aber abseits der Durchgangsstraße wartet in der Weschnitztalgemeinde ein interessanter und schmucker historischer Ortskern auf Besucher. An vielen Stellen finden sich für das geübte Auge Hinweise auf die gleichermaßen spannende und wechselvolle 1200jährige Geschichte der Gemeinde.
Zum ersten Mal wurde Mörlenbach 795 im Lorscher Kodex erwähnt. Die Siedlung war später als Grenzort zwischen Kurmainz und Kurpfalz von großer strategischer Bedeutung. Davon zeugen bis heute Reste der Stadtmauer, die den Ortskern umschloss; Mörlenbach ist der einzige Ort im Weschnitztal, der ein solches Bauwerk aufweisen kann. Dort, wo jetzt die Grundschule steht, haben wiederum schon seit der Zeit der Franken Menschen gesiedelt. Doch neben Glanzzeiten von politischer Bedeutung erzählt die Ortsgeschichte auch von den Verwüstungen des Dreißigjährigen Krieges, von Armut und den alltäglichen Problemen, mit denen sich Menschen früher auseinander setzen mussten.
Um die Geschichte und die Geschichten Mörlenbachs zu vermitteln, lädt Geopark-vor-Ort-Begleiterin Katja Gesche zu einer Ortsführung ein. Dabei wird unter anderem das Geheimnis gelüftet, wieso die Mörlenbacher von den Nachbarkommunen als „Wasserschnecken“ geneckt werden und was es mit den drei silbernen Glocken im Wappen auf sich hat.
Donnerstag, den 25. August 2016, 18 Uhr
„Rund um die alte Stadtmauer“, Ortsführung mit Katja Gesche
Treffpunkt Brunnen auf dem Rathausplatz
(Parkmöglichkeit unter anderem am Bürgerhaus)
Kosten 5 Euro, Kinder bis 12 Jahre frei.
Anmeldung unter: gvo-weschnitztal[ätt]gmx.de oder 06209 3365
Dienstag, 28. Juni 2016
Samstag, 16. Juli 2016 um 21 Uhr: Auf leisen Sohlen unterwegs bei Mondschein
Samstag, 16. Juli 2016 um 21 Uhr
Auf leisen Sohlen unterwegs bei Mondschein
Sinn-liche Nachtwanderung – Lauschen den
Tieren von Wald und
Flur – Erleben der Dunkelheit
Die Dämmerung lädt ein, in eine Zwischenzeit einzutauchen und dem ausklingenden Abendgesang der Vögel zu lauschen. Die Geopark-Vor-Ort-Begleiterin Brigitta Schilk bietet am 16. Juli (Samstag) um 21 Uhr eine sinnliche Nachtwanderung an. In der Dämmerung werden die Naturbegeisterten in Stille die Weinheimer Huhl bergauf wandern und mit allen Sinnen den Tieren von Wald und Flur lauschen.
Durch den zunehmenden Mond,
aufgegangen kurz nach
sechs, sind die Kontraste in der Dunkelheit schärfer, die
Natur kann in einem
anderen Licht erblickt werden. Während der Wanderung durch
den von Glühwürmchen
verzauberten Wald werden die „Nachteulen“ Wissenwertes über
Natur und Kultur
erfahren.
Unterwegs können die Beteiligten an
besonderen Plätzen
die hereinbrechende Nacht einzeln erleben, sich selbst im
dunklen Wald erfahren
und sich mit allen Wesen verbinden. Auch kleine
Herausforderungen auf Waldwegen
sind zu meistern.
Bitte mit Wetter entsprechender, langer Kleidung und festen Schuhen kommen. Rucksack mit Becher und Getränk mitbringen, Taschenlampen zu Hause lassen.
Teilnahmebetrag 5 Euro pro Person, Kinder bis
12 Jahre frei
Anmeldung: Brigitta Schilk
Telefon 06209-7979783 oder gvo-weschnitztal@gmx.de
Telefon 06209-7979783 oder gvo-weschnitztal@gmx.de
Mörlenbach-Bonsweiher
Parkplatz Hofwiese an der L3120, Ortseingang Süd von Bonsweiher
Sonntag, 12. Juni 2016
Saukopf und Hirschkopf
Eine schöne Wanderung hatten wir mit Georg hoch zum Hirschkopf und Saukop. Dem ungemütlichen Wetter geschuldet hatten sich nur einige wetterfeste Wanderer der Tour angeschlossen. Sie wird im Juli voraussichtlich wiederholt werden, Termin geben wir noch bekannt.
Abonnieren
Posts (Atom)
