Montag, 24. September 2018

Sonntag, 30. September, 10:00 Uhr Erlebnistour auf die Tromm mit dem Mountainbike

Für alle, die die Natur der Region lieber vom Fahrradsattel aus erkunden, bietet Horst Eberle vom Rimbacher Ortskern die „Erlebnistour auf die Tromm mit dem Mountainbike“ an.
Die Rundfahrt mit dem sportlichen Erlebnis im Schatten der Trommwälder herumzukurven und an schönen Plätzen zu verweilen, hat noch weitere Reize. An Aussichtspunkten kann ein Blick hinab in das Weschnitztal geworfen werden. Die Teilnehmenden erfahren vom Führer der Tour Interessantes über die Geschichte und Natur in unserer Heimat.



Teilnahmebetrag 5 Euro pro Person, Kinder bis 12 Jahre frei
Anmeldung: Horst Eberle, Telefon 06253 972 589 oder gvo-weschnitztal@gmx.de 

Um Anmeldung wird gebeten, da die Anzahl auf 12 Personen begrenzt ist. Die Führung fällt bei Unwetter aus.

Treffpunkt: Rimbach Marktplatzbrunnen

Sonntag, 2. September 2018

Sonntag, 9. September 13 Uhr: Ortsführung im Waldhufendorf Zotzenbach


Sonntag, 9. September „Tag des offenen Denkmals“ um 13:00 Uhr
Geisterspuk und rote Teufel - Ortsführung im Waldhufendorf Zotzenbach

Zotzenbach wurde  im Lorscher Kodex erstmals 877 erwähnt und ist über 1140 Jahre alt. Der Ort ist das älteste Waldhufendorf Deutschlands, der nach Vorgaben vom Kloster Lorsch zur Siedlungsform planmäßig in gleichgroßen  Parzellen vom Bach aus über den Hang erschlossen wurde.

Der Geo-Vor-Ort-Begleiter Georg Frohna erzählt am Sonntag, 9. September um 13 Uhr bei der Ortsführung in Zotzenbach dessen lebhafte Geschichte mit Anekdoten gewürzt. Zotzenbach besaß vor der Reformation eine kleine Kapelle in der Ortsmitte, die im 30jährigen Krieg zerstört wurde. Der Großteil der Trümmerteile wurde beim Bau der Rimbacher Kirche verwendet, besser erhaltene Teilstücke als Zierde in bestehende Gebäude eingefügt oder auch als Grenzmarkierung genutzt.

In der Zotzenbacher Gemarkung sind uralte Grenzsteinreihen mit Wappenabbildungen erhalten, da in dem engen Kerbtal drei Adelshäuser ihre Territorien markieren mussten: Zotzenbach war den Grafen zu Erbach untertan , Ober-Mengelbach der Kurpfalz und das Kurfürstentum Mainz hatte die Gadener Höhe in seinem Besitz.

Die Eckpunkte der Ortsführung sind das Heimatmuseum „Rotes Haus“ , das Oldtimermuseum von Walter Steinmann, sowie die neugotische Kirche von 1877. Georg Frohna schneidet weitere Themen wie die Mühlen, das Jahndenkmal, der Sportplatz, das Schulgebäude und Bauernhöfe. Er erklärt die Symbiose von Kirchenbau und „Holzschlegel“, rückt dem schauerlichen Klopfgeist um 1879 auf die Pelle und erläutert, was mit den Roten Teufel auf sich hat, die inmitten der „Odenwaldhölle“ mit Blutgrätschen ihre Gegner zermürbten.



Die Führung dauert zwei Stunden und ist für Einheimische wie auch für Auswärtige geeignet.

Teilnahmebetrag Spende

Anmeldung: Georg Frohna, Telefon 06201-33017 oder gvo-weschnitztal@gmx.de

Ort
Zotzenbach, Rotes Haus

Veranstalter
Geopark-Vor-Ort-Team Weschnitztal

Montag, 6. August 2018

Sonntag, 12. August 2018, 18 Uhr: Rund um die alte Stadtmauer


Sonntag, 12. August 2018 um 18:00 Uhr
Rund um die alte Stadtmauer - Führung durch den „Flecken Mörlenbach“

Mörlenbach war über Jahrhunderte ein Grenzort zwischen der Kurmainz und Kurpfalz und damit von großer strategischer Bedeutung. Abseits der Durchgangsstraße wartet in der Weschnitztalgemeinde ein interessanter und schmucker historischer Ortskern auf Besucherinnen und Besucher. An vielen Stellen finden sich für das geübte Auge Hinweise auf die spannende und wechselvolle 1200jährige Geschichte der Gemeinde.

Zum ersten Mal wurde Mörlenbach 795 im Lorscher Kodex erwähnt. Die Siedlung war Zentrum des Weschnitztals, später als Grenzort der Kurmainz von strategischer Bedeutung. Davon zeugen bis heute Reste der Stadtmauer, die den Ort umschloss. Dieses Bauwerk ist einzigartig im Weschnitztal.
Am Ausgangspunkt der ersten Siedlung seit der Zeit der Franken steht heute die Grundschule – Schlosshofschule. Ihr Name verweist auf das ehemalige Wasserschloss. Die Geopark-vor-Ort-Begleiterin Katja Gesche erzählt von den Glanzzeiten mit politischer Bedeutung für die Ortsgeschichte sowie von den Verwüstungen des Dreißigjährigen Krieges, von Armut und den alltäglichen Problemen, mit denen früher die Menschen leben mussten.
Bei der Ortsführung durch die Gassen Mörlenbachs wird die Geschichte lebendig und die Geschichten wahren so manches Geheimnis, das gelüftet enthüllt, wieso die Mörlenbacher von den Nachbarkommunen als „Wasserschnecken“ geneckt werden und was es mit den drei silbernen Glocken im Wappen auf sich hat.

Teilnahmebetrag 5 Euro pro Person, Kinder bis 12 Jahre frei

Anmeldung Katja Gesche
Tel. 06209-3365 oder gvo-weschnitztal@gmx.de

Ort
Mörlenbach, Brunnen beim Rathausplatz




Donnerstag, 19. Juli 2018

Freitag, 27. Juli um 21:00 Uhr Auf leisen Sohlen unterwegs bei Mondschein und totaler Mondfinsternis

Freitag, 27. Juli um 21:00 Uhr

Auf leisen Sohlen unterwegs bei Mondschein und totaler Mondfinsternis
Sinnliche Nachtwanderung mit Erleben des Mondschimmers in rötlicher Glut 

Die Dämmerung lädt ein, in eine Zwischenzeit einzutauchen und in die Natur hinein zu lauschen. Eine besondere Atmosphäre wird bei der dreistündigen Wanderung mit totaler Mondfinsternis am Freitag, 27. Juli um 21:00 Uhr wahrnehmbar sein. 
Gerade um diese Zeit taucht der Mond in eine ocker-rötliche Färbung, wenn er in den Kernschatten der Erde eingezogen ist. 
Die Geo-Vor-Ort-Begleiterin Brigitta Schilk startet in Bonsweiher, bergauf geht es durch Streuobstwiesen die Laudenbacherstraße hoch, von der aus das eindrucksvolle Ereignis am Himmel erblickt werden kann. Je mehr der Mond am südöstlichen Nachthimmel an Höhe gewinnt, desto mehr nimmt die Finsternis zu. Um 22:22 Uhr ist das Maximum erreicht, am Horziont wirkt er groß und schwebt über der Tromm.













(Bild: Oliver Avemaria)

Nach dieser beeindruckenden Erfahrung tauchen die Beteiligten in die Dunkelheit des Waldes ein und schärfen ihre Sinne beim geruhsamen Wandern. Durch den Vollmond sind die Kontraste in der schärfer, die Natur kann in einem anderen Licht erblickt werden. Die Beteiligten erleben in Stille den von Nachttieren verzauberten Wald  und werden Wissenwertes über die örtliche Natur und Kultur erfahren. Mit der veränderten Wahrnehmungsfähigkeit wird die Nachtwanderung ein Erlebnis von Ruhe und Heimlichkeit.

Unterwegs können die die mitwandernden Nachteulen an besonderen Plätzen die hereinbrechende Nacht einzeln erleben, sich selbst im dunklen Wald erfahren und sich mit allen Wesen verbinden. Auch kleine Herausforderungen auf Waldwegen sind zu meistern.

Bitte mit Wetter entsprechender, langer Kleidung und festen Schuhen kommen, Taschenlampe zu Hause lassen. 
Teilnahme auf eigene Verantwortung.

Teilnahmebetrag 8 Euro pro Person, Kinder bis 12 Jahre frei

Anmeldung: Brigitta Schilk, Telefon 06209-7979783 oder gvo-weschnitztal@gmx.de

Ort
Mörlenbach-Bonsweiher
Parkplatz Hofwiese an der L3120, Ortseingang Süd links (Frisör Wolf), 
Veranstalter
Geopark-Vor-Ort-Team Weschnitztal

Weitere Infos: www.gvo-weschnitztal.blogspot.de

Donnerstag, 21. Juni 2018

Freitag, 29. Juni um 21:30 Uhr: Auf leisen Sohlen unterwegs bei Mondschein – eine sinnliche Nachtwanderung



Freitag, 29. Juni um 21:30 Uhr
Auf leisen Sohlen unterwegs bei Mondschein – eine sinnliche Nachtwanderung

Die Dämmerung lädt ein in eine Zwischenzeit einzutauchen und dem ausklingenden Abendgesang der Vögel zu lauschen
bei der sinnlichen Nachtwanderung am Freitag, 29. Juni um 21:30 Uhr. Die Geo-Vor-Ort-Begleiterin Brigitta Schilk regt an, in Stille die Weinheimer Huhl bergauf zu wandern und mit allen Sinnen Wald und Flur wahrzunehmen.
Durch den Vollmond sind die Kontraste in der Dunkelheit schärfer, die Natur kann in einem anderen Licht erblickt werden. Während der Wanderung durch den von Nachttieren verzauberten Wald, vielleicht sind auch Glühwürmchen zu entdecken, werden die Nachteulen Wissenswertes über Natur und Kultur erfahren. Mit der veränderten Wahrnehmungsfähigkeit wird die Nachtwanderung ein Erlebnis von Ruhe und Heimlichkeit.
Unterwegs können die Beteiligten an besonderen Plätzen die hereinbrechende Nacht einzeln erleben, sich selbst im dunklen Wald erfahren und sich mit allen Wesen verbinden. Auch kleine Herausforderungen auf Waldwegen sind zu meistern.
Bitte mit Wetter entsprechender, langer Kleidung und festen Schuhen kommen, Taschenlampe zu Hause lassen.



Teilnahmebetrag 5 Euro pro Person, Kinder bis 12 Jahre frei
Anmeldung: Brigitta Schilk, Telefon 06209-7979783 oder gvo-weschnitztal@gmx.de
Ort
Mörlenbach-Bonsweiher
Parkplatz Hofwiese an der L3120, Ortseingang Süd links (Frisör Wolf),
Veranstalter
Geopark-Vor-Ort-Team Weschnitztal

Sonntag, 10. Juni 2018

17. Juni um 10 Uhr: Erlebnistour auf die Tromm mit dem Mountainbike

Sonntag, 17. Juni um 10 Uhr
Erlebnistour auf die Tromm mit dem Mountainbike

Vom Fahrradsattel aus die Natur der Region zu erkunden ist ein Angebot des Geopark-Vor-Ort Begleiters Horst Eberle. Ausgangspunkt ist am Sonntag, 17. Juni um 10 Uhr der Rimbacher Ortskern zur „Erlebnistour auf die Tromm mit dem Mountainbike“.
Neben dem sportlichen Erlebnis im Schatten der Trommwälder herumzukurven und an schönen Plätzen zu verweilen, hat die Rundfahrt noch weitere Reize. Die Aussichtspunkte bieten wunderschöne Ausblicke hinab in das Weschnitztal. Die Teilnehmenden erfahren von Horst Eberle Wissenswertes über die Geschichte, die heimische Pflanzen- und Tierwelt.




Teilnahmebetrag 5 Euro pro Person, Kinder bis 12 Jahre frei
Anmeldung: Horst Eberle, Telefon 06253 972 589 oder gvo-weschnitztal@gmx.de
Die Führung fällt bei Unwetter aus.
Ort Rimbach Marktplatzbrunnen
Veranstalter Geopark-Vor-Ort-Team Weschnitztal
Weitere Infos: www.gvo-weschnitztal.blogspot.de

Sonntag, 3. Juni 2018

Sonntag, 10. Juni 10 Uhr: Kulturhistorische Wanderung: Wittelsbacher Grenzweg in Hornbach


Auf dem Bergrücken zwischen den Birkenauer Ortsteilen Hornbach und Löhrbach existiert ein uralter, naturbelassener Wanderweg mit grandiosen Ausblicken ins Weschnitztal und in die Rheinebene.
In früheren Zeiten diente sein Verlauf als Grenzlinie zwischen den verfeindeten Kurfürstentümern Pfalz und Mainz. Eine gut erhaltene Grenzsteinreihe mit den Abbildungen von Rauten und Rad bezeugt die überregionale historische Bedeutung dieser Höhe. Das Landesdenkmalamt Wiesbaden hat den Grenzweg als Kulturdenkmal ausgewiesen und in die Denkmaltopographie II des Kreises Bergstraße aufgenommen. Unterwegs erzählt der Geopark-Vor-Ort-Begleiter Georg Frohna neben historischen Fakten auch Anekdoten und Kurzweiliges aus vergangenen Zeiten. Die Wandernden erfahren zudem Wissenswertes von Grenzbäumen, Traufbäumen, Vermessungspunkten und Bergbaugruben an der Wegstrecke. Der Hornbacher Georg Frohna lässt wesentliches aus der Heimatgeschichte und der  heimischen Tier- und Pflanzenwelt einfließen.
Die Wanderung dauert rund drei Stunden und führt teilweise über unebenes und ansteigendes Gelände, daher mit festem Schuhwerk und wetterangepasster Kleidung kommen. Eine Einkehr ist im „Gasthaus Lindenhof“ oder „Café Orchidee“ möglich.



Teilnahmebetrag 5 Euro pro Person, Kinder bis 12 Jahre frei
Anmeldung: Georg Frohna, Telefon 06201-33017 oder gvo-weschnitztal@gmx.de
Ort
Birkenau-Hornbach, Parkplatz an der Mehrzweckhalle
Veranstalter
Geopark-Vor-Ort-Team Weschnitztal
Weitere Infos: www.gvo-weschnitztal.blogspot.de