Montag, 16. Januar 2017

Sonntag, 5. Februar um 14 Uhr: Streifzug entlang der Hügelgräber auf der Juhöhe

Sonntag, 5. Februar um 14 Uhr
Geo-Naturpark – Streifzug entlang der Hügelgräber auf der Juhöhe – den Vorfahren auf der Spur

Mit dem Geopark-vor-Ort-Team Weschnitztal können Kultur- und Geschichtsinteressierte am Sonntag, 5. Februar um 14 Uhr in die Frühgeschichte der regionalen Besiedlung bei Heppenheim eintauchen. Der Streifzug führt auf der Juhöhe am Steinkopf zu den bisher sechs bekannten Hügelgräbern der Jungsteinzeit, die zur Gemarkung Heppenheim gehören. Die Hügel liegen direkt an Wanderwegen und doch verborgen. Manche Hügel sind nur für ein geübtes Auge zu erkennen.
Ein langjähriger Bodendenkmalpfleger hat weitere Hügel entdeckt, die Gräber sein könnten. Bei dem Streifzug werden diese von der Gruppe in Augenschein genommen.
Bei Ausgrabungen im Jahre 1892, 1903 und 1928 fanden Archäologen vier Hügel vor, die von Steinkränzen umrahmt waren. In den Grabmulden lagen kugelförmige Vorratsgefäße und Becher aus Ton mit Schnurverzierungen, Steinbeile und Messer aus Feuerstein. Die Ausgrabungsfunde der Hügelgräber führen zu den Band- und Schnurkeramiker zurück, die von 2500 bis 1800 vor unserer Zeit lebten.
In dem entblätterten Buchenmischwald streift die Geo-Vor-Ort-Begleiterin Brigitta Schilk die Bestattungsstätten und nähert sich bilderreich erzählend der Lebensweise der Hügelgräberleuten an. Sie lebten friedlich über eine Epoche von mehreren hundert Jahren und stellten Gefäße mit fast gleichbleibenden Verzierungen her. Die sesshafte Bevölkerung hatte vor 4000 Jahren den Kultursprung von Jägern und Sammlerinnen zu Ackerbauern und Viehzüchtern vollzogen.



Treffpunkt: Juhöhe, Wanderparkplatz auf der Lee an der L 3120 links Ri. Heppenheim - mit wetterangepasster Kleidung und gutem Schuhwerk; Teilnahmebeitrag 5 Euro, Kinder unter 12 Jahren frei

Anmeldung Brigitta Schilk, Telefon 06209-7979 783 oder gvo-weschnitztal@gmx.de
www.gvo-weschnitztal.blogspot.de

Montag, 26. Dezember 2016

8.1.2017 Rund um die alte Stadtmauer Mörlenbach






Viele verbinden mit Mörlenbach nur die Bundesstraße, auf der man immer mal wieder im Stau steht. Aber abseits der Durchgangsstraße wartet in der Weschnitztalgemeinde ein interessanter und schmucker historischer Ortskern auf Besucher. An vielen Stellen finden sich für das geübte Auge Hinweise auf die gleichermaßen spannende und wechselvolle 1200jährige Geschichte der Gemeinde.

Zum ersten Mal wurde Mörlenbach 795 im Lorscher Kodex erwähnt. Die Siedlung war später als Grenzort zwischen Kurmainz und Kurpfalz von großer strategischer Bedeutung. Davon zeugen bis heute Reste der Stadtmauer, die den Ortskern umschloss; Mörlenbach ist der einzige Ort im Weschnitztal, der ein solches Bauwerk aufweisen kann. Dort, wo jetzt die Grundschule steht, haben wiederum schon seit der Zeit der Franken Menschen gesiedelt. Doch neben Glanzzeiten von politischer Bedeutung erzählt die Ortsgeschichte auch von den Verwüstungen des Dreißigjährigen Krieges, von Armut und den alltäglichen Problemen, mit denen sich Menschen früher auseinander setzen mussten.

Um die Geschichte und die Geschichten Mörlenbachs zu vermitteln, lädt Geopark-vor-Ort-Begleiterin Katja Gesche zu einer Ortsführung ein. Dabei wird unter anderem das Geheimnis gelüftet, wieso die Mörlenbacher von den Nachbarkommunen als „Wasserschnecken“ geneckt werden und was es mit den drei silbernen Glocken im Wappen auf sich hat.




Donnerstag, den 8. Januar 2017, 14 Uhr

„Rund um die alte Stadtmauer“, Ortsführung mit Katja Gesche

Treffpunkt Bürgerhaus (Parkmöglichkeit)

Kosten 5 Euro, Kinder bis 12 Jahre frei.

Anmeldung unter: gvo-weschnitztal@gmx.de oder 06209 3365

Montag, 28. November 2016

Sonntag, 4. Dezember um 15 Uhr - Winterwanderung mit Sagen und Geschichten


In der dunkleren Jahreszeit waren die hiesigen Vorfahren von Merkwürdigkeiten und Unerklärlichem umgeben. Geschehnisse, die heute wissenschaftlich erklärbar sind, waren früher furchteinflößend und befremdlich. Die Odenwälder schufen dafür Geschichten, Riten und Bräuche, um mit dem Unbekannten zurechtzukommen. So gab es in der vorweihnachtlichen Zeit merkwürdige Gestalten, welche im Schnee und in der Dunkelheit unterwegs waren, Schabernack trieben und die Menschen erschreckten.
Am 4. Dezember (Sonntag) um 15 Uhr sind Wanderbegeisterte eingeladen, mit den Vor-Ort-Begleiterinnen und Begleitern des Weschnitztals rund um Rimbach unterwegs zu sein. Es geht über vom Parkplatz am Hoppershof aus auf die nahen Höhen, um in der Dunkelheit wieder an den Fischteichen einzutreffen.
Zum Abschluss warten Feuer, geröstete Leckereien, warme Getränke und ein Hauch von Grusel auf die Beteiligten.

Bitte Becher für Heißgetränke einpacken sowie ein Taschenmesser und mit wetterangepasster Kleidung und gutem Schuhwerk kommen.


Teilnahmebetrag 5 Euro
Treffpunkt: Rimbach, Parkplatz am Hoppershof

Anmeldung bei Marion Jöst, Telefon 0151-227 718 32 oder gvo-weschnitztal@gmx.de



Sonntag, 20. November 2016

Termine 1. Halbjahr 2017

Sonntag, der 8. Januar, 14 Uhr -
„Rund um die alte Stadtmauer“, Ortsführung mit Katja Gesche,
TREFF Bürgerhaus Mörlenbach, Kontakt 06209 3365 oder gvo-weschnitztal@gmx.de
KOSTEN 5 Euro, Kinder und Jugendliche unter 12 Jahren frei

Sonntag, 5. Februar um 14 Uhr -
„Streifzug entlang der Hügelgräber auf der Juhöhe“ mit Brigitta Schilk
TREFF Juhöhe, Parkplatz an der Lee (L 3120) links Ri. Heppenheim,  Kontakt 06209 7979783 oder gvo-weschnitztal@gmx.de.
KOSTEN 5 Euro, Kinder und Jugendliche unter 12 Jahren frei

Sonntag, 5. März um 10 Uhr -
„Über den Saukopf – großherzoglicher Grenzweg mit Turmbesteigung Hirschkopf“ mit Georg Frohna
TREFF Birkenau Altes Rathaus, Kontakt: 06201 33017 oder gvo-weschnitztal@gmx.de.
KOSTEN 5 Euro, Kinder und Jugendliche unter 12 Jahren frei

Sonntag, 19. März um 10 Uhr
„Mit dem Mountainbike auf die Tromm“ mit Horst Eberle,
TREFF Rimbach Marktplatzbrunnen, Kontakt 06253 972589 oder gvo-weschnitztal@gmx.de
KOSTEN 5 Euro, Kinder und Jugendliche unter 12 Jahren frei

Sonntag, 2. April um 10 Uhr -
„Auf vergessenen Pfaden über Götzenstein und Kisselbusch“ mit Georg Frohna
TREFF Mörlenbach-Rohrbach, Lindenhof, Kontakt: 06201 33017 oder gvo-weschnitztal@gmx.de.
KOSTEN 5 Euro, Kinder und Jugendliche unter 12 Jahren frei

Sonntag, 23. April um 10 Uhr -
Wildkräuter-Streifzug entlang des Mörlenbacher NaturKraftWegs
mit Katja Gesche, Marion Jöst, Brigitta Schilk
TREFF Mörlenbach, Parkplatz Ebersklingen, K 11 Richtung Ober-Liebersbach,  Kontakt 06209 7979783 oder gvo-weschnitztal@gmx.de.
KOSTEN 10 Euro, Kinder und Jugendliche unter 12 Jahren frei

Freitag, 12. Mai, 20:30 Uhr -
„Auf leisen Sohlen unterwegs bei Mondschein“ mit Brigitta Schilk
TREFF Bonsweiher, Parkplatz Hofwiese, Ortseingang Süd, Kontakt 06209 7979783 oder gvo-weschnitztal@gmx.de.
KOSTEN 5 Euro, Kinder und Jugendliche unter 12 Jahren frei

Sonntag, 21. Mai um 10 Uhr -
„Mit dem Mountainbike auf die Tromm“ mit Horst Eberle,
TREFF Rimbach Marktplatzbrunnen, Kontakt 06253 972589 oder gvo-weschnitztal@gmx.de.
KOSTEN 5 Euro, Kinder und Jugendliche unter 12 Jahren frei

Montag, 5. Juni um 14 Uhr –
„Steine und Sagen auf der Juhöhe“ mit Katja Gesche
TREFF Juhöhe Parkplatz Frauenhecke, neben der Gaststätte Waldschenke (Fuhr) , Kontakt  06209-3365 oder gvo-weschnitztal@gmx.de.
KOSTEN 5 Euro, Kinder und Jugendliche unter 12 Jahren frei

Samstag, 10. Juni, 21 Uhr -
„Auf leisen Sohlen unterwegs bei Mond- und Glühwürmchenschein“ mit Brigitta Schilk
TREFF Bonsweiher, Parkplatz Hofwiese, Ortseingang Süd, Kontakt 06209 7979783 oder gvo-weschnitztal@gmx.de.
KOSTEN 5 Euro, Kinder und Jugendliche unter 12 Jahren frei

Sonntag, 18. Juni um 10 Uhr -
„Wittelsbacher Grenzweg“, kulturhistorische Wanderung mit Georg Frohna,
TREFF Hornbach Mehrzweckhalle, Kontakt: 06201-33017 oder gvo-weschnitztal@gmx.de.
KOSTEN 5 Euro, Kinder und Jugendliche unter 12 Jahren frei

Samstag, 5. August, 20:30 Uhr -
„Auf leisen Sohlen unterwegs bei Mondschein und Sternschnuppen“ mit Brigitta Schilk
TREFF Bonsweiher, Parkplatz Hofwiese, Ortseingang Süd, Kontakt 06209 7979783 oder gvo-weschnitztal@gmx.de.
KOSTEN 5 Euro, Kinder und Jugendliche unter 12 Jahren frei



Sonntag, 6. November 2016

Herbstbilder

Impressionen der heutigen Hügelgräberführung mit Brigitta Schilk durch den leuchtenden Herbstwald.






Dienstag, 4. Oktober 2016

Sonntag 6.11. 14 Uhr Streifzug entlang der Hügelgräber auf der Juhöhe – den Vorfahren auf der Spur

Streifzug entlang der Hügelgräber auf der Juhöhe – den Vorfahren auf der Spur

Mit dem Geopark-vor-Ort-Team Weschnitztal können Kultur- und Geschichtsinteressierte am Sonntag, 6. November um 14 Uhr in die Frühgeschichte der regionalen Besiedlung eintauchen. Der Streifzug führt auf der Juhöhe am Steinkopf zu den bisher sechs bekannten Hügelgräbern der Jungsteinzeit, die zur Gemarkung Heppenheim gehören. Seit vier Jahren weisen wieder Beschilderungen auf drei Hügelgräber hin. Die Hügel liegen direkt an Wanderwegen und doch verborgen. Manche Hügelgräber sind nur für ein geübtes Auge zu erkennen. Ein langjähriger Hobbyarchäologe hat weitere Hügel entdeckt, die Gräber sein könnten. Bei dem Streifzug werden diese von der Gruppe in Augenschein genommen.

Bei Ausgrabungen im Jahre 1892, 1903 und 1928 fanden Archäologen vier Hügel vor, die von Steinkränzen umrahmt waren. In den Grabmulden lagen kugelförmige Vorratsgefäße und Becher aus Ton mit Schnurverzierungen, Steinbeile und Messer aus Feuerstein. Die Ausgrabungsfunde der Hügelgräber führen zu den Schnurkeramiker zurück, die von 2500 bis 1800 vor unserer Zeit lebten.
In dem buntgefärbten Buchenmischwald streift die Geopark-Vor-Ort-Begleiterin Brigitta Schilk die Bestattungsstätten und nähert sich bilderreich erzählend der Lebensweise der Schnurkeramiker an. Sie lebten friedlich über eine Epoche von mehreren hundert Jahren und stellten Gefäße mit fast gleichbleibenden Verzierungen her. Die sesshafte Bevölkerung hatte vor 4000 Jahren den Kultursprung von Jägern und Sammlerinnen zu Ackerbäuerinnen und Viehzüchtern vollzogen.



Treffpunkt: Juhöhe, Wanderparkplatz auf der Lee, an der L 3120 bei der Wiese mit wetterangepasster Kleidung und gutem Schuhwerk;
Teilnahmebetrag 5 Euro
Anmeldung: Brigitta Schilk, Telefon 06209-7979783 oder gvo-weschnitztal@gmx.de

4. November: Trommwanderung zu den wilden Leuten

Steffi Lemke und Bernd Emser sind zwei neue Geopark-Vor-Ort-Begleiter in der Region. Beide sind gebürtige Pfälzer, Steffi ist allerdings in Siedelsbrunn im Überwald aufgewachsen. Sie beschäftigen sie sich leidenschaftlich gerne mit der Geschichte der Tromm, ihrem jetzigen Wohnort.
Nebst Trommgranit und Grenzwällen gibt es dort auch interessante Überlieferungen. Bis in die 80iger Jahre des 19. Jahrhunderts hausten auf der Tromm wilde Leute im sogenannten Wilde-Leut-Häusel, wie ältere Einwohner zu berichten wissen.
Aber wie haben die „Leut“ gegessen und Feuer gemacht, gesungen und gelacht? Wie ihre Medizin hergestellt?
Anschaulich und mit viel Phantasie präsentieren die beiden Geopark-Vor-Ort-Begleiter in Gewandung das Leben der damaligen Waldbewohner.

Treffpunkt: Freitag der 4. November 2016, 14 Uhr
                   Schardhof auf der Tromm
                   Unkostenbeitrag 6,50 Euro