Montag, 30. September 2019

6. Oktober um 10 Uhr Wildkräuter-Streifzug

Sonntag, 6. Oktober um 10 Uhr
Wildkräuter-Streifzug – Wildfrüchte zum Genießen

Zwischen all den grünen Wildpflanzen am Weges- und Waldrand wachsen viele essbare und heilkräftige Wildkräuter. Zu den heimischen gesellen sich Neupflanzen wie die Riesen-Goldrute aus Kanada, die längst auch hier das herbstliche Landschaftsbild prägt. Die Vielfalt lässt Unbewanderte staunen und fragen: Was kann ich essen? Was schmeckt auch meinen Kindern? Welche Kräuter sind wahre Gourmetschätzchen? Welches Kraut hilft bei kleinen oder großen Wehwehchen?

Die Geopark-vor-Ort-Begleiterin Brigitta Schilk lädt am Sonntag, 6. Oktober um 10 Uhr zu einem informativen Wildkräuter-Streifzug durch Feld und Flur ein. Bei der Wanderung lernen die Beteiligten einige Heil-, Wildkräuter und Wildfrüchte kennen. Nachdem ihre Standorte entdeckt sind, beschäftigen sich die Beteiligten mit dem Kraut, bevor sie einzelne der leckeren Wildkräuter kosten.

Brigitta Schilk vermittelt beim Streifzug die vielfältigen Möglichkeiten, wie die Nährstoffe der Wildkräuter die Nahrung bereichern und wie sie als Genuss- und Wohlfühlmittel verwendbar sind. Zum Schluss erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit, Selbstgemachtes aus der Wildkräuterküche zu probieren.



Bitte Sammeltasche mit Papiertüten, Messer und Trinkbecher mitbringen.

Anmeldung: Brigitta Schilk, Telefon 06209-7979 783 oder gvo-weschnitztal@gmx.de

Ort:
Mörlenbach, Parkplatz Ebersklingen, an der K 11 Richtung Ober-Liebersbach rechts

Dienstag, 17. September 2019

Sonntag, der 22. September um 14 Uhr: Rund um die alte Stadtmauer

Sonntag, der 22. September um 14 Uhr Rund um die alte Stadtmauer - Ortsführung durch Mörlenbach Mörlenbach war über Jahrhunderte ein Grenzort zwischen der Kurmainz und Kurpfalz und damit von großer strategischer Bedeutung. Abseits der Durchgangsstraße wartet in der Weschnitztalgemeinde ein interessanter und schmucker historischer Ortskern auf Besucher*innen. An vielen Stellen finden sich für das geübte Auge Hinweise auf die spannende und wechselvolle 1200jährige Geschichte. Zum ersten Mal wurde Mörlenbach 795 im Lorscher Kodex erwähnt. Die Siedlung war Zentrum des Weschnitztals, später als Grenzort der Kurmainz von strategischer Bedeutung. Davon zeugen bis heute Reste der Stadtmauer, die den Ort umschloss. Dieses Bauwerk ist einzigartig im Weschnitztal. Am Ausgangspunkt der ersten Siedlung seit der Zeit der Franken steht heute die Grundschule: Schlosshofschule. Ihr Name verweist auf das ehemalige Wasserschloss. Die Geopark-vor-Ort-Begleiterin Katja Gesche erzählt von den Glanzzeiten mit politischer Bedeutung für die Ortsgeschichte sowie von den Verwüstungen des Dreißigjährigen Krieges, von Armut und den alltäglichen Problemen, mit denen früher die Menschen leben mussten. Bei dem Spaziergang entlang den Resten der Stadtmauer durch die Mörlenbacher Gassen lüftet die Geopark-vor-Ort-Begleiterin auch das Geheimnis, wieso die hiesigen Leute von den Nachbarkommunen als „Wasserschnecken“ geneckt werden und was es mit den drei silbernen Glocken im Wappen auf sich hat. Anmeldung: Katja Gesche, Tel. 06209-3365 oder gvo-weschnitztal@gmx.de
Ort Mörlenbach, Rathausplatz an der Stadtmauer Veranstalter Geopark-Vor-Ort Weschnitztal Weitere Infos: www.gvo-weschnitztal.blogspot.de

Donnerstag, 12. September 2019

15. September & 27. Oktober: Erlebnistour auf die Tromm mit dem Mountainbike

Erlebnistour auf die Tromm mit dem Mountainbike


Vom Fahrradsattel aus die Natur der Region zu erkunden, ist ein Angebot des Geopark-Vor-Ort Begleiters Horst Eberle. Ausgangspunkt ist am Sonntag, 15. September um 10 Uhr der Rimbacher Ortskern zur „Erlebnistour auf die Tromm mit dem Mountainbike“.


Neben dem sportlichen Erlebnis, im Schatten der Trommwälder zu fahren und an schönen Plätzen zu verweilen, hat die Rundfahrt noch weitere Reize. Die Aussichtspunkte bieten wunderschöne Ausblicke hinab in das Weschnitztal. Die Teilnehmenden erfahren von Horst Eberle Wissenswertes über die Geschichte unserer Heimat.


Anmeldung: Horst Eberle, Telefon 06253 972 589 oder gvo-weschnitztal@gmx.de
Die Führung fällt bei Unwetter aus.
Ort Rimbach Marktplatzbrunnen
Veranstalter Geopark-Vor-Ort Weschnitztal

Freitag, 30. August 2019

Sonntag, 8. September um 12 Uhr MTB-Erlebnistour zu den Museen im Weschnitztal

Tag des offenen Denkmals - Sonntag, 8. September um 12 Uhr

MTB-Erlebnistour zu den Museen im Weschnitztal mit Horst Eberle



Am 8. September – zum „Tag des offenen Denkmals“ – haben im Weschnitztal einige sehenswerte Denkmäler und Museen ihre Pforten geöffnet. Nacheinander diese historischen Schmuckstücke besichtigen, dabei die Landschaft genießen und dazu etwas für die eigene Fitness tun, ist bei der geführten Mountainbike-Museumstour des Geopark-Vor-Ort Weschnitztal möglich. Die Tour erstreckt sich über einen halben Tag.
Treffpunkt mit dem Geopark-vor-Ort-Begleiter Horst Eberle ist um 12 Uhr am Brunnen auf dem Marktplatz Rimbach. Eine erste Etappe führt hinauf zur Horst-Winkler-Hütte. Sie ist Eigentum des Odenwaldklubs Rimbach, und von dort aus eröffnet sich eine herrliche Aussicht auf  Rimbach und das Weschnitztal.
Weiter führt der Weg mit moderaten Steigungen hinauf zum Kreiswald und der Juhöhe. Von dort ist es nicht mehr weit bis zum ersten Etappenziel, der Alten Schule in Bonsweiher. In dem denkmalgeschützten Gebäude befindet sich das „Museum anderer Art“. In den Räumen wird umfassend die Lokalgeschichte präsentiert. Interaktive Element laden dazu ein, selbst als Entdecker aktiv zu werden. Im Museumsstübchen gibt es zur Stärkung Kaffee und Kuchen.
Auf dem Höhenweg, zugleich europäischer Fernwanderweg E1 vom Nordkap bis zum Mittelmeer, geht es weiter nach Birkenau. Hier lädt das Rotkreuz-Museum dazu ein, interessante Ausstellungsstücke aus vielen Länder anzuschauen. Beide Organisationen, das Rote Kreuz und der Rote Halbmond, sind weltweit aktiv und können auf eine Geschichte zurückblicken, die bis in das Jahr 1863 zurückreicht.
Gemütlich geht es auf der letzten Etappe über den Radweg via Reisen und Mörlenbach nach Zotzenbach. Dort können die Radler nach einer Besichtigung des schmucken Fachwerkhäuschens „Rotes Haus“ aus dem Jahr 1773  den Tag bei einem erfrischenden Getränk entspannt ausklingen lassen. Zum Ausgangspunkt der Tour in Rimbach sind es dann nur noch wenige Kilometer. Unterwegs informiert Horst Eberle über die Geschichte und Entstehung des Odenwalds.
Bei dieser Tour werden rund 500 Höhenmeter zu überwinden sein; es besteht Helmpflicht.

Anmeldung: Horst Eberle, Telefon 06253 972 589 oder gvo-weschnitztal@gmx.de
Ort Rimbach Marktplatzbrunnen
Veranstalter Geopark-Vor-Ort im Weschnitztal

Donnerstag, 4. Juli 2019

Donnerstag, 11. Juli: Monatlicher Wildkräuter-Streifzug

Donnerstag, 11. Juli, 8. August, 5. September, 10. Oktober, 7. November 
um 18 Uhr 
Monatlicher Wildkräuter-Streifzug: Entdecken was draußen Essbares sprießt und gedeiht

Wildkräuter sind der Ursprung unserer kultivierten Pflanzen und wachsen überall. Sie bevorzugen die Stellen, an denen sie für ihr Gedeihen geeignete Bedingungen vorfinden: die richtige Dosis Sonne, Wasser, Nährstoffe und Mineralien. In früheren Zeiten bildeten sie die Grundlage der menschlichen Ernährung. Den heutigen Generationen sind viele heimischen Wildpflanzen und Heilkräuter fremd. 
Beim monatlichen Wildkräuter-Streifzug in Mörlenbach-Bonsweiher wird so manches Grün begrüßt und näher betrachtet. Bei dem kurzweiligen Spaziergang können die Beteiligten entdecken, welche essbaren Wildpflanzen und heilkräftigen Kräuter gerade sprießen und gedeihen. Durch das Jahr werden die Wildpflanzeninteressierten ihre Kenntnisse der Wildpflanzen vertiefen und begegnen manchen Kräutern wie Brennnessel, Giersch, Labkraut, Schafsgarbe und Spitzwegerich immer wieder. So wächst das Kräuterwissen.
Beim Streifzug stellt die Geo-Vor-Ort-Begleiterin Brigitta Schilk einige Wildkräuter vor, die gekostet werden können. Im zweiten Teil drinnen geht es um die Haltbarmachung der Wildkräuter in der Küche und welche Verwendung sie finden können. Natürlich gibt es auch leckere Vitalkost für den Gaumen und so manchen Schluck von einem Wildkräutertrunk.
Die Veranstaltung dauert drei Stunden. Bitte mit wetterangepasster Kleidung und gutem Schuhwerk kommen.
Bitte Sammeltasche mit Papiertüten, Schere, Löffel, Trinkbecher mitbringen.


Ort: Mörlenbach-Bonsweiher, Parkplatz Hofwiese an der L3120, Ortseingang Süd links (Frisör Wolf),
Anmeldung: Brigitta Schilk, Telefon 06209-7979 783 oder gvo-weschnitztal@gmx.de
Veranstalter
Geopark-Vor-Ort Weschnitztal

Mittwoch, 5. Juni 2019

Montag, 10. Juni um 14 Uhr - Steine und Sagen auf der Juhöhe -



Montag, 10. Juni um 14 Uhr

Steine und Sagen auf der Juhöhe - Wanderung auf der Juhöhe zu sagenhaften Steinformationen.

Wo hatte der Räuber Hölzerlips nach seinem Raubzug Quartier bezogen? Wie kommen "Hundsköpfe" aus Stein in den Wald? Und wer hat an den Opfersteinen geopfert?
Geopark-vor-Ort-Begleiterin Katja Gesche aus Mörlenbach liebt Sagen und Geschichte(n) und wird den Beteiligten einige bei einer gemütlichen Wanderung auf der Juhöhe erzählen. Die Führung am Pfingstmontag 10. Juni um 14 Uhr findet bei jedem Wetter statt. Bitte denken Sie an festes Schuhwerk, wettergemäße Kleidung und etwas zu trinken. Die Führung dauert bei einer Länge von rund 5 Kilometern circa 3 Stunden.
Ort
Start ist am Wanderparkplatz "Frauenhecke" auf der Juhöhe (neben der Gaststätte Fuhr). Einkehr am Ende der Wanderung möglich.



Kontakt: gvo-weschnitztal@gmx.de oder Katja Gesche 06209 - 3365 (AB)
Veranstalter
Geopark-Vor-Ort-Team Weschnitztal
Weitere Infos: www.gvo-weschnitztal.blogspot.de

Montag, 13. Mai 2019

Sonntag, 19. Mai um 16 Uhr - internationaler Museumstag Regionalgeschichte:

Sonntag, 19. Mai um 16 Uhr - internationaler Museumstag
             
Regionalgeschichte: Die Entwicklung des Weschnitztals im Spannungsfeld zwischen Kurmainz und Kurpfalz 

Die Initialzündung für die Besiedelung des Weschnitztals geht auf Karl den Großen zurück. Er schenkte im Jahr 795 dem Kloster Lorsch die Waldmark Heppenheim, etwa vergleichbar mit dem heutigen Kreis Bergstraße. Die Mönche begannen von Mörlenbach aus an den Zuflüssen zur Weschnitz mit dem Aufbau sogenannter Waldhufensiedlungen. Die erste Waldhufensiedlung war Zotzenbach (vor 877), Bonsweiher (Bantzwilre nach 877), Hornbach, Klein- und Groß Breitenbach, Ober-Liebersbach, Vöckelsbach, Weiher folgten. Bis in das Jahr 1012 gab es die Waldmark Heppenheim.
Im Zuge der weiteren politischen Entwicklung veränderten sich die Territorialgrenzen. Es begann eine beispiellose Zerstückelung. So gehörte Anfang des 15. Jahrhunderts Mörlenbach zu Starkenburg-Kurmainz und Bonsweiher zu Lindenfels-Kurpfalz. Im Jahr 1459 bauten die Ortsansässigen Mörlenbach mit der Burg und Stadtmauer zur Grenzbastion gegen die Kurpfalz aus. Kurz danach 1461 fiel Mörlenbach zu Kurpfalz. Von 1461 bis 1620 war Mörlenbach an die Kurpfalz verpfändet und erlebte 1556 den Konfessionswechsel zum Lutherischen.
Erst 1803 schaffte Napoleon die Kleinstaaterei ab, die Kurpfalz verschwand von der Landkarte.
Der Vorsitzende des Kultur- und Museumsvereins Bonsweiher Heiko Lorenzen nennt in seinem multimedialen Bildvortrag Beispiele wie gravierend sich diese „Zollgrenzen“ auf den Alltag auswirkten. Er zeigt auf, wann Mörlenbach zur „Stadt“ ernannt wurde und erläutert, warum das Stadtrecht den dreißigjährigen Krieg nicht überdauerte.



Eintritt frei. Der Kultur- und Museumsverein Bonsweiher freut sich über eine Spende.
       ORT  Bonsweiher Alte Schule, Edertalstr. 48 - Eingang von der Rückseite
       Veranstalter
Kultur- und Museumsverein Bonsweiher in Kooperation mit dem Geopark-Vor-Ort-Team Weschnitztal