Sonntag, 13. März um 14 Uhr
Grenzweg zwischen Zotzenbach und Rimbach mit historischen Grenzsteinen
Das Geopark-vor-Ort-Team Weschnitztal bietet mit den beiden Vor-Ort-Begleitern Georg Frohna und Marion Jöst eine geschichtsträchtige und gleichzeitig landschaftliche reizvolle Wanderung am Sonntag, 13. März um 14 Uhr an.
Entlang einer alten Spur, die der Transport großer Steine im Hang hinterlassen hat, geht es von dort bergauf zum Steinbruch Borstein im Zotzenbacher Wald. Hier wurde etwa 100 Jahre lang in kleinen Steinbrüchen Tromm-Granit abgebaut. Die Menschen fertigten daraus Grab- und Denkmalsteine und Pflastersteine; als Bruchstein diente er für Fundamente und Scheunenmauern. Für die Steinhauer gab es damals vor Ort eine eigene Gaststätte.
Auf dem Gipfel der Tromm angelangt, geht es zu dem über 100 Jahre alten Ireneturm. Das Wahrzeichen kann zwar nicht mehr bestiegen werden, Marion Jöst erzählt seine spannende Geschichte.
Unweit des Ireneturms stehen entlang des Höhenrückens der Tromm interessante Grenzsteine und Grenzwälle, die historische Grenzen markieren. Die Gemarkungen Zotzenbach und Rimbach waren in früheren Zeiten Teil der Grafschaft Erbach, umgeben von Hoheitsgebieten der Kurpfalz und Kurmainz, deren Grenzen mit Wappensteinen (Sterne, Rauten und Rad) gekennzeichnet waren. Auf der Tromm sind an den alten Grenzverläufen noch gut erhaltene Exemplare aus Sandstein zu finden, die den politischen Flickenteppich in Weschnitztal und Überwald bis heute dokumentieren.
Der Weg führt dann wieder abwärts entlang der Grenze zwischen Rimbach und Zotzenbach bis zum Ausgangspunkt. Dabei erfahren die Wanderer auch, welche wilden Leute im „Wildeleuthäusel“ lebten.
Die Gesamtstrecke ist 6 Km lang, führt über 280 Höhenmeter und gilt als mittelschwere Wanderung. Trittsicherheit ist wegen Querfeldein-Passagen erforderlich, Wanderstöcke und Rucksackverpflegung sind angesagt.
Die vorgesehene Dauer der Veranstaltung beträgt, je nach Geschwindigkeit der Teilnehmer, rund drei Stunden.
Mit Marion Jöst und Georg Frohna.
Kontakt: 06201-33017 oder gvo-weschnitztal@gmx.de
Treffpunkt: Zotzenbach, Naturparkplatz Im Kreuz am Ende des Trommweges
Kosten: 5 Euro, Kinder und Jugendliche unter 12 Jahren frei
Sonntag, 28. Februar 2016
Freitag, 19. Februar 2016
Führung im „Museum anderer Art“ in Bonsweiher – Eintauchen in die Dorf- und regionale Geschichte
Sonntag, 6. März um 16 Uhr
Führung im „Museum anderer Art“ in Bonsweiher – Eintauchen in die Dorf- und regionale Geschichte
Das „Museum anderer Art“ beeindruckt durch seine ausgewählten Exponate und Bilderpräsentationen, die die Vergangenheit lebendig werden lassen. Seit November 2015 öffnet der Kultur- und Museumsverein Bonsweiher (KuM) am 1. Sonntag im Monat das Museum in der denkmalgeschützten Alten Schule in Bonsweiher. Die Geo-Vor-Ortbegleiterin Brigitta Schilk beleuchtet, wie parallel zur umfassenden Sanierung des Gebäudes der KuM-Verein das Museum entwickelt, Exponate gesammelt und die Räume eingerichtet hat. Mittelpunkt der Sammlung ist eine Dorfchronik über Geschehnisse der Zeit von 1914 bis 1918, die der Dorfschullehrer Friedrich Wilhelm Held tagebuchartig verfasst hat.
Die vier Räume - Schulraum, Vortragsraum, Feuerwehrraum und Lederraum - vermitteln einen komplexen Einblick in Geschichtsereignisse rund um Mörlenbach. Sie laden zum Erleben und Erkunden des ehemaligen Schullebens, der Dorf- und Regionalgeschichte und zum Erinnern an alte Zeiten ein. Im Schulraum entfalten originale Exponate wie der Abakus-Rechenschieber, alte Holzbänke und Schiefertafel nostalgisches Flair. Hier verbinden sich Vergangenheit und Zukunft in medialen Stationen, die umfassend über Lebensweise und Brauchtum im Odenwald und der Kurpfalz erzählen. Im Untergeschoss veranschaulichen alte Feuerwehrfahrzeuge das Dorfleben und Lederverarbeitungsmaschinen das Arbeitsleben der Ortbevölkerung.
Anmeldung bei Brigitta Schilk Telefon 06209 7979783 oder gvo-weschnitztal@gmx.de
Ort: Bonsweiher, Alte Schule, Edertalstr. 48
Kosten 5 Euro
Führung im „Museum anderer Art“ in Bonsweiher – Eintauchen in die Dorf- und regionale Geschichte
Das „Museum anderer Art“ beeindruckt durch seine ausgewählten Exponate und Bilderpräsentationen, die die Vergangenheit lebendig werden lassen. Seit November 2015 öffnet der Kultur- und Museumsverein Bonsweiher (KuM) am 1. Sonntag im Monat das Museum in der denkmalgeschützten Alten Schule in Bonsweiher. Die Geo-Vor-Ortbegleiterin Brigitta Schilk beleuchtet, wie parallel zur umfassenden Sanierung des Gebäudes der KuM-Verein das Museum entwickelt, Exponate gesammelt und die Räume eingerichtet hat. Mittelpunkt der Sammlung ist eine Dorfchronik über Geschehnisse der Zeit von 1914 bis 1918, die der Dorfschullehrer Friedrich Wilhelm Held tagebuchartig verfasst hat.
Die vier Räume - Schulraum, Vortragsraum, Feuerwehrraum und Lederraum - vermitteln einen komplexen Einblick in Geschichtsereignisse rund um Mörlenbach. Sie laden zum Erleben und Erkunden des ehemaligen Schullebens, der Dorf- und Regionalgeschichte und zum Erinnern an alte Zeiten ein. Im Schulraum entfalten originale Exponate wie der Abakus-Rechenschieber, alte Holzbänke und Schiefertafel nostalgisches Flair. Hier verbinden sich Vergangenheit und Zukunft in medialen Stationen, die umfassend über Lebensweise und Brauchtum im Odenwald und der Kurpfalz erzählen. Im Untergeschoss veranschaulichen alte Feuerwehrfahrzeuge das Dorfleben und Lederverarbeitungsmaschinen das Arbeitsleben der Ortbevölkerung.
Anmeldung bei Brigitta Schilk Telefon 06209 7979783 oder gvo-weschnitztal@gmx.de
Ort: Bonsweiher, Alte Schule, Edertalstr. 48
Kosten 5 Euro
Mittwoch, 13. Januar 2016
Ankündigung: Streifzug entlang der Hügelgräber auf der Juhöhe
Sonntag, 7. Februar um 14 Uhr
Streifzug entlang der Hügelgräber auf der Juhöhe -– den Vorfahren auf der Spur
In die Frühgeschichte der regionalen Besiedlung bei Heppenheim eintauchen …
Wenig bekannt sind die sechs Hügelgräber am Steinkopf auf der Juhöhe, die zur Gemarkung Heppenheim gehören. Die Gräber der Jungsteinzeit liegen direkt an Wanderwegen und doch verborgen. Manche Hügel sind nur für ein geübtes Auge zu erkennen. Seit drei Jahren weisen wieder Beschilderungen auf drei Hügelgräber hin.
Bei Ausgrabungen im Jahre 1892, 1903 und 1928 fanden Archäologen vier Hügel vor, die von Steinkränzen umrahmt waren. In den Grabmulden lagen kugelförmige Vorratsgefäße und Becher aus Ton mit Schnurverzierungen, Steinbeile und Messer aus Feuerstein. Die Ausgrabungsfunde der Hügelgräber führen zu den Band- und Schnurkeramiker zurück, die von 2500 bis 1800 vor unserer Zeit lebten.
In dem entblätterten Buchenmischwald streift die Geopark-Vor-Ort-Begleiterin Brigitta Schilk die Bestattungsstätten und nähert sich bilderreich erzählend der Lebensweise der Schnurkeramiker an. Sie lebten friedlich über eine Epoche von mehreren hundert Jahren und stellten Gefäße mit fast gleichbleibenden Verzierungen her. Die sesshafte Bevölkerung hatte vor 4000 Jahren den Kultursprung von Jägern und Sammlern zu Ackerbauern und Viehzüchtern vollzogen.
Bitte mit wetterangepasster Kleidung und gutem Schuhwerk.
Teilnahmebetrag 5 Euro
Treffpunkt: Juhöhe, Wanderparkplatz an der Lee, an der L 3120 links Richtung Heppenheim
Anmeldung: Brigitta Schilk, Telefon 06209-7979783 oder gvo-weschnitztal@gmx.de
Sonntag, 27. Dezember 2015
Grenzsteinrätsel
Vor einigen Tagen beim Wandern wiederentdeckt - na, wer weiß, wo der Dreimärker steht und was die Buchstaben auf seinen drei Seiten bedeuten?
Nachtrag: Und wie ich jetzt nach einem Blick auf die Karte sehe, dürfte er gar nicht da stehen, wo er steht, denn dir drei Gebiete, die ich meine, stoßen einige hundert Meter weiter aneinander (wo ich auch schon den entsprechenden Dreimärker fand!)... also seltsam!
Lösung:
Der Dreimärker steht unweit des Götzensteins. Die Buchstaben bezeichnen L(öhrbach), V(öckelsbach) und M(ackenheim), wobei dieses Gebiet zu Schnorrenbach gehört und das heute zu Birkenau. Früher aber gehörte Schnorrenbach zu Mackenheim.
Nachtrag: Und wie ich jetzt nach einem Blick auf die Karte sehe, dürfte er gar nicht da stehen, wo er steht, denn dir drei Gebiete, die ich meine, stoßen einige hundert Meter weiter aneinander (wo ich auch schon den entsprechenden Dreimärker fand!)... also seltsam!
Lösung:
Der Dreimärker steht unweit des Götzensteins. Die Buchstaben bezeichnen L(öhrbach), V(öckelsbach) und M(ackenheim), wobei dieses Gebiet zu Schnorrenbach gehört und das heute zu Birkenau. Früher aber gehörte Schnorrenbach zu Mackenheim.
Montag, 7. Dezember 2015
Rückblick: Abschlusswanderung 6.12.
Auch dieses Jahr beschlossen wir unser Geopark-vor-Ort-Begleiter-Jahr mit einer Abschlusswanderung. Bei Gesprächsthemen von Grenzsteinen über Streuobstwiesen bis zu unheimlichen Odenwälder Weihnachtsgestalten drehten wir bei herrlichem Wintersonnenschein und milden Temperaturen eine Runde ausgehend von den Fischteichen bei den Hoppershöfen Rimbach. Danach machten wir es uns noch rund um den Feuerkorb gemütlich.
Es war ein schöner Nachmittag und Abend bei sage und schreibe 5 Mal so vielen Mitwanderen wie letztes Jahr! ;-)
Es war ein schöner Nachmittag und Abend bei sage und schreibe 5 Mal so vielen Mitwanderen wie letztes Jahr! ;-)
Donnerstag, 3. Dezember 2015
Sou wiees frieher bei uns war!
Sonntag, 13. Dezember um 19 Uhr
„Sou wiees frieher bei uns war“ – Bilderreise mit historische Ansichten auf alten Postkarten durch das Weschnitztal
Einen
Schatz von uralten Bilddokumenten zeigt der Geo-Vor-Ort-Begleiter
Georg Frohna vom
Geopark vor-Ort-Team Weschnitztal am Sonntag, 13. Dezember um
19 Uhr in Bonsweiher in der Alten Schule. Er referiert über
die Entwicklung von Ansichtskarten und stellt zahlreiche alte
Postkarten aus der Heimat vor.
Als
die kaiserliche Reichspost von Thurn + Taxis im Jahre 1871 von
der staatlichen Deutschen Reichspost abgelöst wurde, waren
Postkarten nur für rein schriftliche Korrespondenz ohne
Illustration vorgesehen. Die ersten frühen Ansichtskarten, die
immer schwarz/weiß auf kleiner Fläche per Lithographie
gedruckt wurden, gelten als „Vorläufer“ und sind heute
gesuchte Sammlerstücke.
Erst
mit dem Einsatz der Chromolithographie, die farbige Drucke
ermöglichte, kam es ab 1896 zum großen Durchbruch der
topographischen Ansichtskarten. Begünstigt durch den
zunehmenden Eisenbahnverkehr und dem anwachsenden Tourismus
konnte die Herstellung der Karten in Schnellpressen
kostengünstiger geschehen und ihr Versand weite Verbreitung
finden.
Die
Bildreise beginnt in Weinheim und führt die Betrachtenden
entlang der Weschnitz auf der B38 bis nach Fürth. Unterwegs
zeigt sich dem Publikum eindrucksvoll, welche Veränderungen im
Laufe von mehr als 100 Jahren im Ortsbild von Birkenau,
Mörlenbach, Rimbach und Fürth stattgefunden haben.
Im
zweiten Teil des Vortrags werden Ansichtskarten ausschließlich
von Mörlenbach und Bonsweiher zu sehen sein. Die
ältesten Karten stammen aus der Zeit um 1880 und zeigen markante
Gebäude und Straßenzüge der Gemeinden. Sie werden ergänzt durch
Photokarten, die zwischen den Weltkriegen entstanden sind.
Der
Kultur- und Museumsverein Bonsweiher freut sich am Ende der
Veranstaltung über eine Spende für sein „Dorfmuseum anderer
Art“.
Ort: Bonsweiher, Alte Schule, Edertalstr. 48
- Dorfmuseum
Anmeldung bei Brigitta Schilk, Telefon
06209-7979783 oder gvo-weschnitztal@gmx.de
Sonntag, 29. November 2015
Winterwanderung mit Sagen und Geschichten
Winterwanderung mit Sagen und Geschichten
Sonntag, 6. Dezember um 15 Uhr
In der
dunkleren
Jahreszeit waren die
hiesigen Vorfahren von Merkwürdigkeiten und
Unerklärlichem
umgeben. Sie
hatten ihre Geschichten, Riten und Bräuche, um mit dem
Unbekannten zurechtzukommen. Gestalten
waren im Schnee und in der Dunkelheit
unterwegs, trieben Schabernack und erschreckten die Menschen.
Am
6. Dezember (Sonntag) um 15 Uhr können
Brauchtumsinteressierte und
Wanderbegeisterte mit den Vor-Ort-Begleiterinnen Weschnitztal rund um Rimbach unterwegs sein. Es geht
über die Höhen
vom Parkplatz am Hoppershof aus, um in der Dunkelheit wieder
dort einzutreffen. Zum
Abschluss warten Feuer, geröstete
Leckereien, erwärmende Getränke und ein Hauch von Grusel
auf die Beteiligten.
Bitte Becher für Heißgetränke einpacken sowie ein Taschenmesser und mit
wetterangepasster
Kleidung und gutem Schuhwerk kommen.
Teilnahmebetrag 5 Euro
Treffpunkt: Rimbach, Parkplatz am Hoppershof
Anmeldung bei Marion Jöst, Telefon 0151-227
718 32 oder gvo-weschnitztal@gmx.de
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